Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
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Anja Kirchner

Anja Kirchner

Montag, 20. September 2021

Unternehmerzeitung 03/2021

Bereits im Jubiläumsjahr 2020 waren alle Verbandsmitglieder statt zur traditionellen Dampferrunde zu einem großen Sommerfest mit Musik und Tanz eingeladen. Die Corona-Pandemie hat das nicht möglich werden lassen. Am 3. September konnte nun endlich das Sommerfest nachgeholt werden und man spürte, wie sich alle auf das Wiedersehen und den Abend freuten. In der Bauernhof-Tenne auf Bauer Korl`s Golchener Hof konnte, zwar mit begrenzter Gästezahl, aber immerhin mit 100 Unternehmerinnen und Unternehmern ein wunderbarer Spätsommer-Abend verbracht werden. „Wirtschaft rockt“ war das Motto – vor Corona sowieso und nach Corona erst recht. Rockmusik und lockere Atmosphäre lockten und das Bauerhof-Flair ging ganz hervorragend mit Sommerfest und Rockmusik zusammen. Auf einer für uns reservierten Wiese nutzen einige Gäste die Möglichkeit, das Wohnmobil aufzubauen und besonders entspannt den Abend zu genießen. Die Rockband MAD-AM war nach einhelliger Meinung begeisterter Neu-Fans der Knaller. Sie spielte nicht einfach nur Live-Musik – hier lebt der Rock und es wurde dem Publikum mit den größten Rockhits der letzten Jahrzehnte kräftig eingeheizt. So hielt es auch weniger Rockbegeisterte nicht auf den Sitzen. Ein rundum gelungener Abend dank dem Team vom Golchener Hof um Markus Müller, der Band MAD-AM, der man die Spielfreude bei jedem einzelnen Titel deutlich anmerkte und allen Gästen, die den Abend „rockten“. Es war uns ein Fest!
Trendanalyse Tourismuswirtschaft: Wo geht die Reise hin?

Die Tourismuswirtschaft steht vor vielen Herausforderungen. Insbesondere in MV als Tourismusland Nr. 1 durchlebten die vergangenen Monate viele Hoteliers, Gastronomen, Clubbesitzer, Veranstalter und ihre Angestellten eine Achterbahn der Gefühle. Während die letzten Jahre ein Übernachtungsrekord den nächsten knackte, waren die vergangenen Monate geprägt von beispiellosen Umsatzeinbußen aufgrund der knapp 300 verordneten Schließtage. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die bereits vor Corona angespannte Fachkräftesituation. Nach Brancheninfo hat bisher rund jede zehnte Fachkraft die Tourismusbranche dauerhaft verlassen. Rund 30 Prozent der Betriebe konnten ihren Personalbedarf in der Hauptsaison nicht decken, berichtete Tourismus-Präsident Waldmüller bei der Vorstellung der Saisonbilanz am 25. August.

Diese Erfahrungen konnten auch unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unserem Workshop „Trendanalyse Tourismuswirtschaft“ bestätigen. In kleiner Runde wurde hier am 31. August mit Branchenexpertinnen und -experten aber auch über die vielfältigen Chancen im Bereich Digitalisierung und Nachhaltigkeit gesprochen. Klar ist, hier bedarf es weiterer Unterstützung. Vor allem für die mittelständisch geprägte Tourismuswirtschaft ist es schwierig, personell und finanziell die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen. Im nächsten Schritt geht es daher darum, konkrete Lösungsvorschläge und erste Bildungsangebote für Azubis und Beschäftigte zu erarbeiten. Dazu gehört auch den Austausch zu Bildungsträgern, Wissenschaft und weiteren Kooperationspartnern der Tourismuswirtschaft zu intensivieren und weitere Netzwerkstrukturen auszubauen.

Wir danken allen Teilnehmenden für ihre anregenden Impulse und konstruktiven Ideen - vor allem auch bei Birte Nagel vom DEHOGA MV und Johannes Volkmar vom Tourismusverband MV für ihre Unterstützung, die Veranstaltung im Haus des Internationales Tourismus in Rostock durchzuführen.

Sie haben Interesse sich als Unternehmen, Bildungseinrichtung oder Kooperationspartner dem Netzwerk anzuschließen? Dann melden Sie sich gern beim Team BE.CO.M.IN.G. unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch 0385 / 569 333.

// Anja Kirchner

Der Workshop fand im Rahmen des ERASMUS+ Projektes BE.CO.M.IN.G. statt. 

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Montag, 30. August 2021

WeDiKo Wind

WeDiKo Wind – Weiterbildung digitaler Kompetenzen in der Windenergiebranche

Das gemeinsame Ziel des Weiterbildungsnetzwerkes WeDiKo Wind und seiner Projektpartner ist es, insbesondere KMUs in der Windenergiebranche Hilfestellungen zu geben, sich selbständig mit den vielfältigen Digitalisierungsthemen (IoT, Big Data, Robotik etc.)  auseinanderzusetzen und gleichzeitig Ideen zu entwickeln, wie diese effektiv in eigene Wertschöpfungsketten eingebaut, neue Geschäftsfelder erschlossen und bestehende Geschäftsbeziehungen verbessert werden können, mit dem Ziel, sich zukunftssicher und krisenfest aufzustellen. Künstliche Intelligenz bietet vor allem in der Windenergiebranche ungeahntes Potenzial, sei es in einzelnen Unternehmensprozessen als auch innerhalb der Wertschöpfungsketten der Energiewirtschaft. Die Anwendungsfelder reichen von der Zustandsüberwachung mithilfe von Sensoren, über Drohnen bis hin zu Wind- und Ertragsprognosen, Vorhersagen der Stromnachfrage oder der Sektorenkopplung.

Eine Digitalisierungsstrategie bedarf jedoch einer passenden Weiterbildungsstrategie und einer strategischen Personalentwicklung, denn kompetente Fach- und Führungskräfte sind der Innovationsmotor eines jeden Unternehmens. Hier möchte das Weiterbildungsnetzwerk WeDiKo - Wind helfen, durch Kooperation von großen Unternehmen und mittelständischen Unternehmen sowie Akteuren der Weiterbildungslandschaft, Ressourcen und Synergien zu bündeln, um voneinander als auch miteinander zu lernen. Da Digitalisierungsthemen sehr wissensintensive Themen sind, deren Entwicklung sich vor allem aus den technischen Wissenschaften speist, gehört es ebenfalls zur Projektidee, den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft durch die Einbindung von sogenannten Innovationscamps zu fördern. Gleichzeitig setzen diese weitere Impulse für die Aus- und Weiterbildung in Unternehmen. Digitalisierung, Innovation und berufliche Bildung müssen daher zusammen gedacht werden. Moderne Veranstaltungsformate, kollaborative Austauschmöglichkeiten, zeit- und ortsunabhängiges Lernen mithilfe digitaler Medien werden helfen, lebenslanges Lernen im Weiterbildungsnetzwerk zu leben als auch an die Bedürfnisse von Unternehmen und Beschäftigten zielgenau anzupassen.

Geplant ist über die Projektlaufzeit, ein offenes Weiterbildungsnetzwerk von rund festen 50 kleinen und großen Unternehmen, Bildungsakteuren und weiteren Netzwerkpartnern aufzubauen. Ziel ist dabei nicht nur der Technologie- und Wissenstransfer innerhalb der Branche, sondern vor allem auch Beschäftigten in der Fahrzeugindustrie und maritimen Wirtschaft beim Aufbau digitaler Kompetenzen zu unterstützen.

Projektpartner: 

Ansprechpartner für berufliche Bildung, Qualifizierung und Personalentwicklung:
REFA Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. 
Lange Straße 1a | 18055 Rostock
Markus Fischer | Tel.: 0381 455 223 | Mobil: 0170 3801 832 | Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ansprechpartner für Digitalisierung und Innovation: 
Trebing & Himstedt Prozeßautomation GmbH & Co. KG 
Wilhelm-Hennemann-Str. 13 | 19061 Schwerin
Ulf Kottig | Tel.: 0385 39572 17 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
Marius Palass | Tel.: 0172 740 090 4 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Ansprechpartner für Netzwerkarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Beratung zu Förderprogrammen:
Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
Gutenbergstraße 1 | 19061 Schwerin
Pamela Buggenhagen (Projektleitung) und Anja Kirchner | Tel.: 0385 569 333 | Mobil: 01590 120 31 47 | Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 


Projektlaufzeit: 01.09.2021 - 31.08.2024

Das Vorhaben WeDiKo - Wind wird im Rahmen des Bundesprogrammes "Aufbau von Weiterbildungsverbünden" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert.


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Pünktlich zum Schulstart möchten wir uns als Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. zum neuen Unterrichtsfach Gesellschaftswissenschaften in der Orientierungsstufe 5./6. Klasse positionieren.

Hintergrund:

Das Bildungsministerium in MV plant zum neuen Schuljahr mit bis zu 45 freiwilligen Schulen das Pilotprojekt eines vier Fächer umfassenden Faches namens Gesellschaftswissenschaften. Es soll für die Orientierungsstufe der 5. und 6. Klasse die Fächer Geografie, Geschichte, Sozialkunde und AWT in einem vier Stunden Fach in der Woche vereinen und Lerninhalte fächerübergreifend vermitteln.

Gleichzeitig hat Corona in den vergangenen Monaten gezeigt, wo die Schwachstellen im Bildungssystem liegen: fehlende Digitalisierung, veraltete Rahmenlehrpläne, Lehrermangel. All das neben den altbekannten und aktuellen Problemen wie baufällige Schulgebäude, fehlende Lüfter und Öffnungsstrategie für den kommenden Herbst, fehlende Lernstandserhebung und vieles andere mehr. Ob nun nach anderthalb Jahren Pandemie die richtige Zeit ist, ein neues Fach für die 5. und 6. Klassen einzuführen?

Unsere Position:

Wirtschaft braucht Bildung – und diese braucht ein grundsätzliches Update!
- Fach Gesellschaftswissenschaften nicht auf Kosten der MINT-Fächer einführen –

Wir brauchen ein umfassendes Update des schulischen Bildungssystems und seinem Selbstverständnis. Punktuell für Klassenstufen neue Fächer einzuführen, ohne sich das Gesamtsystem anzuschauen, verschlimmbessert nur. Wir werden nicht mit dem Wissen von gestern die Welt von morgen gestalten können. Die letzten anderthalb Jahre haben deutlich gezeigt, wo die Schwachstellen liegen. Unterschiedlichste Initiativen haben bereits Lösungsvorschläge unterbreitet, Zielbilder und Visionen für die Schule von morgen formuliert - nun ist es endlich an der Zeit, sie als ganzheitliche Lösung anzugehen.
 

Unser Statement im Detail finden Sie hier.

 
Bei sommerlichen Temperaturen tauschten sich rund 40 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer in unserem Sommer-Personalercamp aus. Zugeschaltet aus ganz MV ging es um das Recruiting und Onboarding von Azubis und Fachkräften, aber auch arbeitsrechtliche Fragen rund um das digitale Arbeiten - und natürlich um den Austausch untereinander. Wir sagen herzlichen Dank an alle Referenten! Mit dabei waren: Anna Janßen von Durchstarten in MV, Richard Kaupa von LÖWENPITCH, Sophia Hammer vom NOVA-Innovationscampus und unsere Verbandsjuristin Carolin Hegewald.

Alle Workshopunterlagen sowie weiterführende Links finden Sie hier in der Übersicht. 
Corona-Arbeitsschutzverordnung: Homeoffice-Pflicht und Testangebot an vollständig geimpfte Mitarbeiter beenden

Bis 30.06.2021 sind Arbeitgeber dazu verpflichtet, ihren Mitarbeitern überall dort, wo es möglich ist, Homeoffice anzubieten. Diese sind dazu verpflichtet, sofern es keine triftigen Gründe gibt, die dagegensprechen, dieses Angebot anzunehmen. Zudem sind Arbeitgeber dazu verpflichtet, auch vollständig Geimpften ein Testangebot zu unterbreiten.

Im Gespräch ist, die Homeoffice-Pflicht über den 30.06.2021 zu verlängern. Ferner wurde immer noch nicht Aussicht gestellt, dass im Rahmen der Corona-Arbeitsschutz-Verordnung bereits vollständig geimpfte Mitarbeiter von der Testangebots-Pflicht ausgenommen werden.
Wir fordern das Ende der Homeoffice-Pflicht mit dem 30.06.2021 und sehen für eine Verlängerung keine Grundlage mehr gegeben. Nach über einem halben Jahr Homeoffice-Pflicht ist es an der Zeit, den Unternehmen und seinen Mitarbeitern diese Entscheidungen wieder selbst zu überlassen und von den betrieblichen Notwendigkeiten und Bedingungen abhängig zu machen.

UV-Präsident Thomas Tweer:
„Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Unternehmen und ihre Mitarbeiter in der Lage sind, selbst fortan für sinnvolle Regelungen sorgen werden. Auch in Anbetracht von Work-Life-Balance, Arbeitgeberattraktivität sowie finanziellen Vorteilen werden viele Unternehmen ohnehin mobiles Arbeiten weiterhin für ihre Mitarbeiter anbieten. Hier kann man Vertrauen in die Wirtschaft setzen. Jedoch sind die coronabegründeten Eingriffe des Gesetzgebers in die Wirtschaft nun zügig wieder zurückzunehmen.“

Zudem fordern wir, dass Unternehmen bereits vollständig geimpften Mitarbeitern kein Testangebot mehr unterbreiten müssen.

Thomas Tweer:
„Das Beschaffen und Vorhalten von Tests, die nach aktuellen medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ohnehin zu einem negativen Testergebnis mangels Ansteckungsgefahr führen würden, bedeuten eine enorme Kostenlast und logistischen Aufwand für die Unternehmen. Es ist an der Zeit, auch hier für Entlastung zu sorgen und bei der Fülle an Lockerungsregelungen nicht zu vergessen.“
Unsere Pressemitteilung finden Sie hier im Detail. 
Unsere Pressemitteilung finden Sie hier im Detail. 
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