Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
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Matthias Körber

Matthias Körber

Am 23. Juni 2021 haben der Lehrstuhl für Wirtschafts- und Gründungspädagogik der Universität Rostock, die Hochschule Wismar und der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. im Rahmen des Projektes Kompass M-V zum ersten überregionalen Treffen der Beratungsakteure eingeladen.

Andreas Petters vom Ministerium für Bildung, Wirtschaft und Kultur M-V, begrüßte die ca. 25 Teilnehmenden der Onlineveranstaltung und betonte die Notwendigkeit und die Möglichkeiten des Projektes. Projektkoordinatorin Judith Skodda von der Hochschule Wismar führte durch die Veranstaltung und gab einen Überblick über Inhalte und Motive des Projektes.

Anschließend gab Frau Dr. Katharina Peinemann vom Lehrstuhl für Wirtschafts- und Gründungspädagogik der Uni Rostock einen Einblick in die Arbeit des bereits bestehenden Arbeitskreises in Rostock. Zentrales Element der Veranstaltung war die Konstitution der Arbeitskreise, welche in 3 Regionen aufgeteilt wurden In verschiedenen digitalen Räumen hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit sich kennenzulernen und bereits erste Inhalte und Themen der regionalen Arbeitskreise zum Thema Studienzweifel und Studienabbruch zu besprechen.

Das Projektteam bedankt sich bei allen Teilnehmenden der Veranstaltung für die Unterstützung und freut sich auf die zukünftige Arbeit in den Arbeitskreisen. Perspektivisch sollen die Netzwerke in den nächsten Jahren weiter ausgebaut und gefestigt werden, um dÜberregionales Treffen der Beratungsakteure MVer Zielgruppe Perspektiven im Land aufzuzeigen und sie somit in Mecklenburg-Vorpommern zu halten.
Das Studienabbrecher*innen ein großes Potenzial zur Schließung der Fachkräftelücke in M-V bieten, ist unbestritten. Doch wie können junge Menschen, die an ihrem Studium zweifeln oder es abgebrochen haben beraten und im Land gehalten werden? Dieser Fragestellung geht das Projekt Kompass M-V nach. Am 15.04.2021 fand die Auftaktveranstaltung des Projektes statt. Die 55 Teilnehmer der digitalen Veranstaltung erhielten einen Einblick in die Ziele des Projektteams. Neben dem Aufbau einer Webseite als zentrale Anlaufstelle rund um das Thema Studienzweifel und Abbruch in Mecklenburg-Vorpommern sind der Aufbau von regionalen und überregionalen Beratungsnetzwerken und die Schulung von Beratungsakteuren weitere Schwerpunkte der Arbeit.
Das Programm wurde durch Beiträge von Gastrednern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft abgerundet. Herr Dr. Crimmann vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit M-V zeigte in seinem Vortrag deutlich welche Fachkräftelücke in Zukunft in Mecklenburg-Vorpommern entstehen wird und das Studienaussteiger einen wichtigen Beitrag zur Schließung dieser Lücke leisten können. Frau Gebert von Gebert & Partner Consulting sprach über die Potenziale von Richtungswechslern aus unternehmerischer Sicht. Sie forderte die Unternehmer und Unternehmerinnen auf attraktive Stellen für junge Menschen zu schaffen, um diese im Land zu halten. Außerdem ist aus ihrer Sicht ein Abbruch immer noch sehr negativ konnotiert. Mit einem anderen Wording könne diesem Fakt entgegengewirkt werden. Als dritter Redner war Herr Dr. Heublein vom Deutschen Zentrum für Hochschulforschung zu Gast. Herr Dr. Heublein beschäftigt sich seit über 20 Jahren wissenschaftlich mit dem Thema Studienabbruch und Studienzweifel. In seinem Vortrag wertete er die Ergebnisse einer deutschlandweiten Befragung von Studienabbrechern und Beratungsakteuren aus und liefert Antworten darauf, warum nur ein geringer Teil der Abbrecher tatsächlich die Beratungsstellen aufsucht.
Das Team von Kompass M-V bedankt sich bei den Gastrednern für die spannenden Vorträge und bei allen Teilnehmenden für die Beteiligung und die lebhaften Gespräche.
Donnerstag, 11. März 2021

Digitaler Stammtisch

Am 04.03.2021 fand der digitale Stammtisch zur Landratswahl 2021 in Nordwestmecklenburg statt. Zu Gast war Tino Schomann (CDU), der sich den Fragen der interessierten Unternehmer und Unternehmerinnen stellte.In seiner Vorstellung machte der 33-jährige Landwirtschaftsmeister und ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Blowatz deutlich, wie wichtig ihm die Verwaltungsoptimierung im Landkreis und die Verbesserung des ÖPVN im ländlichen Raum ist. Natürlich war auch die Coronapandemie und deren Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft Thema. Der Landratskandidat versprach, sich im Falle eines Wahlerfolges für die Wirtschaft einzusetzen und auch gegenüber der Landesregierung für seine Überzeugungen einzustehen. Wir danken Tino Schomann für die Teilnahme und wünschen ihm weiterhin einen erfolgreichen Wahlkampf.

Kompass M-V „Richtungswechsel mit Rückenwind“

Das Projekt Kompass M-V ist ein durch Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördertes Verbundprojekt mit einer Laufzeit vom 01.01.2021 - 31.12.2023. Bestehende Verbundpartner sind der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V., die Hochschule Wismar und die Universität Rostock.

Mit dem Projekt verfolgen die Verbundpartner das Ziel, das Potenzial von Studienabbrecher*innen zur Schließung der wachsenden Fachkräftelücke in Mecklenburg-Vorpommern zu nutzen. Dazu sollen Studienabbrecher*innen und Studienzweifler*innen zum einen mögliche Perspektiven im Land aufgezeigt werden, um sie an die Region zu binden. Zum anderen sollen der Zielgruppe bereits bestehende regionale Beratungsangebote aufgezeigt werden, welche sie bei der Suche nach einer neuen Perspektive unterstützen können. Zu diesem Zweck wird eine zentrale Anlaufstelle für Studienabbrecher*innen und Studienzweifler*innen in Form einer Landing Page aufgebaut.

Des Weiteren stehen die Beratungsakteure im Fokus der Projektarbeit. Durch den Aufbau von regionalen Netzwerken an allen Hochschulstandorten in Mecklenburg-Vorpommern soll die Zusammenarbeit unter den Akteuren verbessert und weiter ausgebaut werden. Zusätzlich werden für die Beratungsakteure und das wissenschaftliche Lehrpersonal Schulungen angeboten, die spezielle Themen der Beratung von Studienabbrecher*innen thematisieren. Hierzu werden zunächst die Wünsche und Bedarfe der Akteure abgefragt um passgenaue Konzepte erstellen zu können.

Ferner wird gemeinsam mit den Projektpartnern eine landesweite Strategie zum Umgang mit dem Thema Studienabbruch in Mecklenburg-Vorpommern konzipiert und umgesetzt, um den Bedarfen an den Hochschulstandorten gerecht zu werden, die Bedürfnisse der einzelnen Akteure zu berücksichtigen und eine nachhaltige Implementierung der einzelnen Strategieelemente zu erreichen.



Ansprechpartner: Matthias Körber
Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
Projektmitarbeiter / Öffentlichkeitsarbeit / Regionale Netzwerke / Kommunikation Hochschule - Wirtschaft
Tel.: 0152 | 03047514 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!





Kompass M-V „Richtungswechsel mit Rückenwind“

Das Projekt Kompass M-V ist ein durch Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördertes Verbundprojekt mit einer Laufzeit vom 01.01.2021 - 31.12.2023. Bestehende Verbundpartner sind der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V., die Hochschule Wismar und die Universität Rostock.

Mit dem Projekt verfolgen die Verbundpartner das Ziel, das Potenzial von Studienabbrecher*innen zur Schließung der wachsenden Fachkräftelücke in Mecklenburg-Vorpommern zu nutzen. Dazu sollen Studienabbrecher*innen und Studienzweifler*innen zum einen mögliche Perspektiven im Land aufgezeigt werden, um sie an die Region zu binden. Zum anderen sollen der Zielgruppe bereits bestehende regionale Beratungsangebote aufgezeigt werden, welche sie bei der Suche nach einer neuen Perspektive unterstützen können. Zu diesem Zweck wird eine zentrale Anlaufstelle für Studienabbrecher*innen und Studienzweifler*innen in Form einer Landing Page aufgebaut.

Des Weiteren stehen die Beratungsakteure im Fokus der Projektarbeit. Durch den Aufbau von regionalen Netzwerken an allen Hochschulstandorten in Mecklenburg-Vorpommern soll die Zusammenarbeit unter den Akteuren verbessert und weiter ausgebaut werden. Zusätzlich werden für die Beratungsakteure und das wissenschaftliche Lehrpersonal Schulungen angeboten, die spezielle Themen der Beratung von Studienabbrecher*innen thematisieren. Hierzu werden zunächst die Wünsche und Bedarfe der Akteure abgefragt um passgenaue Konzepte erstellen zu können.

Ferner wird gemeinsam mit den Projektpartnern eine landesweite Strategie zum Umgang mit dem Thema Studienabbruch in Mecklenburg-Vorpommern konzipiert und umgesetzt, um den Bedarfen an den Hochschulstandorten gerecht zu werden, die Bedürfnisse der einzelnen Akteure zu berücksichtigen und eine nachhaltige Implementierung der einzelnen Strategieelemente zu erreichen.



Ansprechpartner: Matthias Körber
Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
Projektmitarbeiter / Öffentlichkeitsarbeit / Regionale Netzwerke / Kommunikation Hochschule - Wirtschaft
Tel.: 0152 | 03047514 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!





Zahlen & Fakten


An deutschen Hochschulen bricht fast jeder Dritte in der Frühphase sein Studium ab und muss sich neu orientieren. Nach einer in 2019 veröffentlichten, bundesweit repräsentativen Studie liegt die Abbruchquote bei Bachelor-Studenten bei 28 Prozent. Während die Quote bei 32 Prozent liegt, ist sie an Fachhochschulen mit 25 Prozent deutlich geringer. Knapp die Hälfte aller AbbrecherInnen verlassen in den ersten beiden Semestern die Hochschule, weitere 29 Prozent in den höheren Semestern. Ein halbes Jahr nach dem Abschied von der Hochschule hätten 30 Prozent eine Berufsausbildung aufgenommen, 30 Prozent seien erwerbstätig. Die vom Bundesforschungsministerium geförderte repräsentative Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) nennt auch Motive von Studienabbrechern. Unter denjenigen, die ein Bachelor-Studium ohne Abschluss beendeten, seien „unbewältigte Leistungsanforderungen“ der Hauptgrund (30 Prozent) vor mangelnder Motivation (17 Prozent). Für 15 Prozent ist der Wunsch nach mehr Praxis entscheidend. 

Team & Partner

Das Verbund-Team besteht aus qualifizierten Beratern an der Hochschule Wismar, der Universität Rostock und des Unternehmerverbands Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. Der Verbund arbeitet eng mit der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin, der Handwerkskammer Schwerin, dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft, dem Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT MV, dem Unternehmerverband Rostock-Mittleres Mecklenburg e.V., der Agentur für Arbeit Schwerin, der Agentur für Arbeit Rostock, sowie den Hochschulen des Landes zusammen und nutzen somit das breite Spektrum bei der Unterstützung in einen alternativen Bildungsweg. .

Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
Dienstag, 19. Januar 2021

JOBSTARTER-Projekt ask for change II

StudienzweiflerInnen und StudienabbrecherInnen neue Perspektiven bieten 

StudienzweiflerInnen frühzeitig ansprechen und für alternative duale Ausbildungswege sensibilisieren, sie für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der Region öffnen, waren die Eckpfeiler des JOBSTARTER plus-Projektes „ask for change II“. Unter der Leitung des Unternehmerverbandes Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. arbeiteten die Hochschule Wismar und die Universität Rostock, dort der Lehrstuhl für Wirtschafts- und Gründungspädagogik im Verbund zusammen. In der Zusammenarbeit widmeten sich Hochschule und Universität schwerpunktmäßig dem Zugang zur Zielgruppe und der Erstberatung. Der Unternehmerverband verantwortete in enger Abstimmung mit der Agentur für Arbeit, den Kammern und Netzwerkpartnern den Zugang und die Vermittlung in den regionalen Ausbildungsmarkt.

Das Projekt hatte eine Laufzeit von 3 Jahren in dem Zeitraum von 2018-2020. Als Folgeprojekte stellte sich das Projektteam neu auf und gewann nun auch die Universität Rostock als Verbundpartner, wodurch die Zielregion Westmecklenburg um die Region Rostock-Mittleres Mecklenburg erweitert wurde. Der Unternehmerverband agierte als Schnittstelle zur Wirtschaft und übernimmt die Koordinierung des Verbundes. Während der Projektlaufzeit konnten viele kleine und mittlere Betriebe bei der Gewinnung von Studienabbrechern und Studienabbrecherinnen durch den Unternehmerverband beraten und unterstützt werden.

Das Projekt wurde gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds. Interessante Erkenntnisse zur Zielgruppe und Erfahrungswerte sind auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zusammen getragen worden. Aus der gemeinsamen Arbeit haben sich zudem wertvolle Praxistipps ergeben, die Ihnen als Arbeitshilfe dienen können.

Am 20.11.2020 fand die digitale Abschlusstagung des Projektes ask for change II statt. Anlässlich des Endes der Förderperiode lud das Projektteam zur Abschlussveranstaltung ein, um noch einmal die vergangenen drei Jahre Revue passieren zu lassen. Der Einladung folgten 40 Teilnehmer, darunter Vertreter der Politik, Kammern, Unternehmer, Hochschulen des Landes und Partnerprojekte aus anderen Bundesländern.
Nach einer Begrüßung durch die Projektleitung informierte Projektmitarbeiterin Dr. Katharina Peinemann die Gäste über aktuelle Befunde aus der Forschung zum Thema Studienabbruch. Des Weiteren wurden die erarbeitenden Instrumente offziell an die Projektpartner übergeben und das Leuchtturmprojekt Quickstart Sachsen gab ein interessanten Einblick in die Projektarbeit an den sächsischen Hochschulen. Ein Highlight war das Live-Interview mit einem ehemaligen Studienabbrecher, welcher über das Projekt in eine Ausbildung vermittelt wurde und mittlerweile die Ausbildung beendet hat. Mit seiner offenen Art gab Kevin Niemann einen Einblick aus Sicht eines Studienabbrecher und begeisterte so das Plenum. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch einen Videozusammenschnitt, in dem sich mehrere Projektpartner zu Erfahrungen mit ask for change II äußerten. Ferner machten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen rege von der Möglichkeit Gebrauch, Wünsche für das Thema Studienabbruch in MV auf der digitalen Pinnwand zu formulieren. Das Ergebnis macht deutlich, dass bereits durch die Projektarbeit viele wichtige Schritte unternommen worden, aber auch noch viele offene "Baustellen" vorhanden sind.

Das Projektteam bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen, Teilnehmern und Referenten für die aktive Beteiligung und bei allen Partnern für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren.

Am 10.06 fand im Rahmen des JOBSTARTER Projektes ask for change II das 1. digitale Speed Dating für Ein- Aus- und Umsteiger, mit Hilfe der Komunikationsplattform Zoom, statt. Insgesamt beteiligten sich 7 Firmen, sowie die IHK zu Schwerin und die HWK Schwerin.
Diese haben die Möglichkeit genutzt ihre vakanten Arbeits- und Ausbildungsplätzen insgesamt 8 Studenten aus verschiedenen Fachbereichen zu präsentieren. Da das bekannte Format in neuem Gewand bei den Teilnehmern gut ankam ist eine Wiederholung nicht ausgeschlossen. Sollten sie auch Interesse an einer Teilnahme haben, melden Sie sich gerne beim Projektkoordinator Matthias Körber unter Koerber@uv-mv.
Unter diesem Motto lud der Unternehmerverband gemeinsam mit dem Gewerbeverein Boltenhagen, dem DEHOGA Regionalverband Klützer Winkel und dem Handwerker- und Gewerbeverein Klützer Winkel zum Unternehmerfrühstück im Tarnewitzer Hof in Boltenhagen zum Unternehmerfrühstück ein.

In Zeiten des Fachkräftemangels ist das Thema Recruiting für fast alle Betriebe und Unternehmer von großer Bedeutung. Stellenanzeigen in der regionalen Tageszeitung oder sogar in überregionalen Zeitungen sind häufig teuer und bringen selten den gewünschten Erfolg. Doch was können Unternehmer tun, um geeignete Bewerber für die vakanten Stellen zu akquirieren? Diese Frage versuchte Herr Hartmann, Geschäftsführer von Kopfbox Kollektiv den ca. 50 anwesenden Gästen zu beantworten. Es wurde deutlich, dass ein toller Auftritt in den sozialen Medien zwar wichtig ist, aber nur ein Teil eines erfolgreichen Bewerbermanagements ist.

Zum Auftakt der Veranstaltung gaben Herr Wardecki (Bürgermeister von Boltenhagen) und Herr Mevius (Bürgermeister von Klütz) einen Einblick in die geplanten Vorhaben für das Jahr 2020. Neben vielen baulichen Erneuerungen, wie beispielsweise dem Bau einer Dünenpromenade in Boltenhagen erwarten die Einheimischen und Touristen auch viele kulturelle Highlights im laufenden Jahr.

Zu den rechtlichen Voraussetzungen für die Beschäftigung von ausländischen Fachkräften referierte anschließend Frau Ziegler vom Flüchtlingsrat MV. Durch praxisnahe Beispiele klärte sie die anwesenden Gästen über rechtliche Bestimmungen zur Beschäftigung von Geflüchteten auf.

Die Regionalleitung Nordwestmecklenburg bedankt sich bei allen Partnern für die gelungene Zusammenarbeit, bei den Referenten für die spannenden und informativen Vorträge sowie bei der Gastgeberein Frau Kühnemann für die ausgezeichnete Bewirtung.
 Kompass M-V „Richtungswechsel mit Rückenwind“

Das Projekt Kompass M-V ist ein durch Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördertes Verbundprojekt mit einer Laufzeit vom 01.01.2021 - 31.12.2023. Bestehende Verbundpartner sind der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V., die Hochschule Wismar und die Universität Rostock.

Mit dem Projekt verfolgen die Verbundpartner das Ziel, das Potenzial von Studienabbrecher*innen zur Schließung der wachsenden Fachkräftelücke in Mecklenburg-Vorpommern zu nutzen. Dazu sollen Studienabbrecher*innen und Studienzweifler*innen zum einen mögliche Perspektiven im Land aufgezeigt werden, um sie an die Region zu binden. Zum anderen sollen der Zielgruppe bereits bestehende regionale Beratungsangebote aufgezeigt werden, welche sie bei der Suche nach einer neuen Perspektive unterstützen können. Zu diesem Zweck wird eine zentrale Anlaufstelle für Studienabbrecher*innen und Studienzweifler*innen in Form einer Landing Page aufgebaut.

Des Weiteren stehen die Beratungsakteure im Fokus der Projektarbeit. Durch den Aufbau von regionalen Netzwerken an allen Hochschulstandorten in Mecklenburg-Vorpommern soll die Zusammenarbeit unter den Akteuren verbessert und weiter ausgebaut werden. Zusätzlich werden für die Beratungsakteure und das wissenschaftliche Lehrpersonal Schulungen angeboten, die spezielle Themen der Beratung von Studienabbrecher*innen thematisieren. Hierzu werden zunächst die Wünsche und Bedarfe der Akteure abgefragt um passgenaue Konzepte erstellen zu können.

Ferner wird gemeinsam mit den Projektpartnern eine landesweite Strategie zum Umgang mit dem Thema Studienabbruch in Mecklenburg-Vorpommern konzipiert und umgesetzt, um den Bedarfen an den Hochschulstandorten gerecht zu werden, die Bedürfnisse der einzelnen Akteure zu berücksichtigen und eine nachhaltige Implementierung der einzelnen Strategieelemente zu erreichen.


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Ansprechpartner: Matthias Körber
Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
Projektmitarbeiter / Öffentlichkeitsarbeit / Regionale Netzwerke / Kommunikation Hochschule - Wirtschaft
Tel.: 0152 | 28544977 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!





 Kompass M-V „Richtungswechsel mit Rückenwind“

Das Projekt Kompass M-V ist ein durch Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördertes Verbundprojekt mit einer Laufzeit vom 01.01.2021 - 31.12.2023. Bestehende Verbundpartner sind der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V., die Hochschule Wismar und die Universität Rostock.

Mit dem Projekt verfolgen die Verbundpartner das Ziel, das Potenzial von Studienabbrecher*innen zur Schließung der wachsenden Fachkräftelücke in Mecklenburg-Vorpommern zu nutzen. Dazu sollen Studienabbrecher*innen und Studienzweifler*innen zum einen mögliche Perspektiven im Land aufgezeigt werden, um sie an die Region zu binden. Zum anderen sollen der Zielgruppe bereits bestehende regionale Beratungsangebote aufgezeigt werden, welche sie bei der Suche nach einer neuen Perspektive unterstützen können. Zu diesem Zweck wird eine zentrale Anlaufstelle für Studienabbrecher*innen und Studienzweifler*innen in Form einer Landing Page aufgebaut.

Des Weiteren stehen die Beratungsakteure im Fokus der Projektarbeit. Durch den Aufbau von regionalen Netzwerken an allen Hochschulstandorten in Mecklenburg-Vorpommern soll die Zusammenarbeit unter den Akteuren verbessert und weiter ausgebaut werden. Zusätzlich werden für die Beratungsakteure und das wissenschaftliche Lehrpersonal Schulungen angeboten, die spezielle Themen der Beratung von Studienabbrecher*innen thematisieren. Hierzu werden zunächst die Wünsche und Bedarfe der Akteure abgefragt um passgenaue Konzepte erstellen zu können.

Ferner wird gemeinsam mit den Projektpartnern eine landesweite Strategie zum Umgang mit dem Thema Studienabbruch in Mecklenburg-Vorpommern konzipiert und umgesetzt, um den Bedarfen an den Hochschulstandorten gerecht zu werden, die Bedürfnisse der einzelnen Akteure zu berücksichtigen und eine nachhaltige Implementierung der einzelnen Strategieelemente zu erreichen.


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Ansprechpartner: Matthias Körber
Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
Projektmitarbeiter / Öffentlichkeitsarbeit / Regionale Netzwerke / Kommunikation Hochschule - Wirtschaft
Tel.: 0152 | 28544977 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!





Zahlen & Fakten


An deutschen Hochschulen bricht fast jeder Dritte in der Frühphase sein Studium ab und muss sich neu orientieren. Nach einer in 2019 veröffentlichten, bundesweit repräsentativen Studie liegt die Abbruchquote bei Bachelor-Studenten bei 28 Prozent. Während die Quote bei 32 Prozent liegt, ist sie an Fachhochschulen mit 25 Prozent deutlich geringer. Knapp die Hälfte aller AbbrecherInnen verlassen in den ersten beiden Semestern die Hochschule, weitere 29 Prozent in den höheren Semestern. Ein halbes Jahr nach dem Abschied von der Hochschule hätten 30 Prozent eine Berufsausbildung aufgenommen, 30 Prozent seien erwerbstätig. Die vom Bundesforschungsministerium geförderte repräsentative Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) nennt auch Motive von Studienabbrechern. Unter denjenigen, die ein Bachelor-Studium ohne Abschluss beendeten, seien „unbewältigte Leistungsanforderungen“ der Hauptgrund (30 Prozent) vor mangelnder Motivation (17 Prozent). Für 15 Prozent ist der Wunsch nach mehr Praxis entscheidend. 

Team & Partner

Das Verbund-Team besteht aus qualifizierten Beratern an der Hochschule Wismar, der Universität Rostock und des Unternehmerverbands Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. Der Verbund arbeitet eng mit der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin, der Handwerkskammer Schwerin, dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft, dem Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT MV, dem Unternehmerverband Rostock-Mittleres Mecklenburg e.V., der Agentur für Arbeit Schwerin, der Agentur für Arbeit Rostock, sowie den Hochschulen des Landes zusammen und nutzen somit das breite Spektrum bei der Unterstützung in einen alternativen Bildungsweg. .

Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
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