Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
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Carolin Hegewald

Carolin Hegewald














Führen Frauen anders? Besser oder schlechter? Kann man diese Frage so allgemein mit Ja oder Nein beantworten? Oder können Mann und Frau jeweils voneinander sich etwas abgucken und lernen?
All diese Fragen ging es im Rahmen des UV FrauenNetzwerk-Treffens am 16. Juni 2022 bei RB Moden in Crivitz auf den Grund. Geschäftsführerin des Frauenbildungsnetz MV e.V. Kati Wolfgramm zeigte unter anderem nach einer interaktiven "Vorstellungsrunde" der knapp 30 Teilnehmerinnen aus allen drei Verbandsregionen auf, dass aktuell 29 Prozent der Führungspositionen in Deutschland mit Frauen besetzt sind und Deutschland sich so auf Platz 20 von 27 in der EU befindet und es kaum Veränderung und Bewegung in den letzten Jahren hierzu gab. Woran liegt das? Sind Männer und Frauen so unterschiedlich in Deutschland? Eine Frage, die man so nicht verallgemeinert beantworten kann, denn hinzu kommen noch Faktoren wie verschiedene Perspektiven, Erfahrungen, Herangehensweise, Geschlecht, Alter, Herkunft und Sozialisation, und dies alles im Kontext betrachtet. Wer hat wo seine Stärken und Schwächen und wie kann man als Unternehmen hiervon optimal profitieren und ideal beide Geschlechter dabei unterstützen? Solche Fragen sollte man dabei nicht außer Acht lassen und bei seiner eigenen Beantwortung mit einbeziehen.
Kati Wolfgramm gab den Teilnehmerinnen auch noch Tipps mit auf den Weg, die sie als Führungskraft stärken sollen: Vorbild (aber nicht Maßstab) sein, Zuhören, Kommunikation, Spaß statt Schuld, Verantwortung abgeben, Entscheidungen mutig treffen und Verantwortung übernehmen, dabei das Team mit einbeziehen, Vertrauen (Arbeitszeit, Ergebnisse, Eigenverantwortung), eine gute Mischung Transparenz und natürlich nicht zu vergessen, immer dabei authentisch zu bleiben.

Im Anschluss folgte eine Modenschau von RB Moden, moderiert und begleitet von Inhaberin Regina Hegewald. Neueste Trends wurden gezeigt und Tipps zum Kombinieren und Styling gegeben. Am Ende ließen es sich die anwesenden Frauen nicht nehmen, noch selbst zu stöbern und das ein oder andere Outfit anzuprobieren.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Kati Wolfgramm und Regina Hegewald! Die Veranstaltung wurde mit Unterstützung des Projekts Zukunftszentrum MV durchgeführt.


















Warum nicht Netzwerken mit Mittagessen verbinden?

Wie ausdrücklich von unseren Unternehmerinnen und Frauen in Führungspositionen gewünscht, fand am 19. Mai 2022 in der KostBar in Schwerin das erste Lunchmeeting des UV FrauenNetzwerks statt. Ein spezielles Thema stand nicht auf der Agenda, ein lockerer Austausch und sich-mal-wieder-sehen standen hier im Vordergrund. Die 16 Teilnehmerinnen konnten so ein Mittagessen mit Netzwerken verbinden.

Wir bedanken uns bei den Teilnehmerinnen fürs Kommen! Wiederholung folgt, so viel ist versprochen.
Freitag, 20. Mai 2022

KI-Frühstück Schwerin














Wie kann man Künstliche Intelligenz im eigenen Unternehmen einführen und optimal zur Prozessoptimierung für sich nutzen? Ist KI nicht eine Chance, um den bestehenden Fachkräftemangel entgegenwirken zu können? Diese und weitere Fragen wurden heute im Rahmen unseres KI-Unternehmerfrühstücks bei SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH mit den Projektpartnern des Zukunftszentrums MV auf den Zahn gefühlt. Leon Griesch und Josephine Rößler vom Projekt Zukunftszentrum MV - Modul KI gaben praktische Einblicke und lieferten Beispiel, wo man mit KI im eigenen Unternehmen, wie z.B. der Buchhaltung, starten könnte. Das Thema ist immens, jeder Einzelfall im Unternehmen anders - gern können sich daher interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer an das Zukunftszentrum MV zu diesem Thema wenden und Termine für eine tiefergehende Beratung kostenlos nutzen.
Im Anschluss wurden unter den 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern erste eigene Erfahrungen und Wünsche mit dem Thema KI ausgetauscht.

Wir bedanken uns herzlich bei unserem Mitgliedsunternehmen und Gastgeber SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH sowie bei den Referenten und Gästen für den Austausch am Freitagvormitttag!
Lockdowns und die Pandemie haben in den letzten zwei bis drei Jahren dazu beigetragen, dass die psychischen und physischen Belastungen der Mitarbeitenden durch Stress, die soziale Isolation und die körperlichen Beschwerden im Homeoffice seitdem massiv zunehmen. Die Anforderungen an ein Betriebliches Gesundheitsmanagement haben sich dadurch vollkommen gewandelt.

Um einer weiteren Abwärtsspirale entgegenwirken und so die Produktivität der Mitarbeiter wieder stärken zu können, bedarf es eines „Relaunch“ und Weiterentwicklung des BGM – mit völlig neuen innovativen Denkweisen und Methoden. Welche diese sein könnten, zeigten Rene Fritsche von der Salus BKK und Stefan Blank von concept+ am 12. Mai 2022 im Rahmen des digitalen Arbeitskreises Personalwesen den 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Rene Fritsche führte anhand aktueller Daten und Fakten auf, wie sich die Statistik bezüglich des Gesundheitsreports in den letzten Jahren doch sehr verändert hat. Insbesondere nahmen psychische Erkrankungen wie Depressionen und Burn-Out durch die Mehrfachbelastungen mit mobilen Arbeiten – Homeschooling – Kinderbetreuung – Lockdown zu. Parallel traten körperliche Belastungen, insbesondere Rückenbeschwerden, durch fehlenden ergonomischen Heimarbeitsplatz und mangelnde Bewegung im Alltag auf. Und diese psychische und physische Anspannung ist noch nicht völlig überwunden, weshalb Arbeitgeber zur Senkung von Krankheitskosten, Steigerung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit sowie Motivation der Mitarbeiter und deren Bindung mit allgemeinen Präventions- und Rehabilitationsangeboten wie Aktivwochen, Gesundheitskurse oder auch durch Bonusprogramme der Krankenkassen und vieles mehr, das Thema BGM im eigenen Betrieb nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten.

Stefan Blank zeigte im Anschluss auf, wie man die neuen Herausforderungen im BGM praktisch angehen und umsetzen kann, wenn ein Teil der Mitarbeiter sich weiterhin im Mobilen Arbeiten und ein Teil im Betrieb befinden. Digitale Lösungen sind zunehmend gefragt und können hier ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung des BGM sein. Concept+ hat daher speziell eine Workplace-App entwickelt, die unter anderem verschiedene Module wie Bewegung, in Form von Daily Workouts und bewegte Pausen mit Beispielvideos, Ernährung, mentale Gesundheit usw. entwickelt hat. Im Rahmen einer aktiven Pause konnten die Teilnehmerinne und Teilnehmer anhand eines Beispiels aus der App eine bewegte Pause direkt testen.

Nach den beiden Vorträgen nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Zeit noch für den Erfahrungsaustausch untereinander, welche BGM-Maßnahmen sie in den letzten Jahren ergriffen haben und jetzt angehen wollen, wo sie Schwierigkeiten oder besondere Herausforderungen sehen. Sie gaben sich untereinander Tipps, wie man bestenfalls diese mit Lösungsvorschlägen und Ideen angehen kann.

Einigkeit bestand bei allen Anwesenden am Ende dahingehend, dass es nicht die „eine“ Lösung für alle Mitarbeiter gäbe. Je unterschiedlicher die Mitarbeiter und deren Abteilungen, desto unterschiedliche BGM-Angebote müssen den Mitarbeitern unterbreitet werden. Ähnlich verhält es sich mit der Motivation, die alle als ersten Schritt, sowohl vor, während oder nach der Pandemie, für die größte Herausforderung immer noch halten.

Am Ende hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch die Möglichkeit, an einem BGM-Quick-Check zur ersten Einordnung und Sensibilisierung für die vielseitigen Aspekte des Gesundheitsmanagements teilnehmen.

Sie möchten auch noch an diesem BGM-Quick-Check teilnehmen? Hier ist der QR-Code: BGM Quick Check

Die Schweriner Regionalleitung fordert gegenüber der Schweriner Stadtvertretung die Senkung des Gewerbesteuerhebesatzes in Schwerin, denn die Unternehmen benötigen umgehend finanzielle Entlastung. Zur vollständigen Pressemitteilung gelangen Sie hier.
Positive Signale in schwierigen Zeiten!
Diese setzten Regionalleiter Matthias Kunze und Gastredner Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier im Rahmen des Jahres- und Frühjahrsempfangs der Verbandsregion Schwerin am 29. April 2022.
Um die 100 Gäste folgten der Einladung - die Lust auf sich auszutauschen und netzwerken war nach zwei Jahren Pandemie-bedingten Ausfall sehr groß! Anstatt wie gewohnt im Demmlersaal fand die Veranstaltung bei dem Mitgliedsunternehmen Fensterbau Kuhnert GmbH, den Gastgebern Geschäftsführern Michael Kuhnert und Danny Schwarz statt.
Im Rahmen seiner Begrüßungsrede sprach Regionalleiter Matthias Kunze regionale Wirtschaftthemen wie Vergabeverfahren/öffentliche Ausschreiben, Unternehmer-Image weiter stärken, Innenstadtbelebung, Fachkräftenachwuchs oder auch die Senkung der Gewerbesteuerhebesätze an. Auch das Thema Rohstofflieferungen, Lieferketten in Zusammenhang mit Ukraine-Konflikt blieb nicht außen vor. Er forderte daher Wirtschaft, Politik und Verwaltung dazu auf, noch mehr gemeinsam an einem Strang zu ziehen und den Fokus auf Regionalität verstärkt zu legen. Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier informierte unterdessen im Rahmen seines Grußwortes über aktuelle Entwicklungen am Wirtschafts- und Hochschulstandort Schwerin und ging unter anderem auf den neuen Autobahnzubringer nach Süd, die Anstrengungen zur Ansiedlung einer staatlichen Hochschule, die Erweiterung des TGZ oder auch auf die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Berufsausbildung mit dem Neubau der Berufsschule Technik und dem geplanten Bau der Berufsschule Gesundheit und Sozialwesen im Detail ein.
Doch insbesondere das Netzwerken kam am Ende bei einem Grillbuffett der Mövenkantinen-Betriebsgesellschaft mbH nicht zu kurz. Der direkte persönliche Austausch wurde genutzt und das "Offline"-Sein, so sehr alle die Vorzüge der Digitalisierung die letzten zwei bis drei Jahre auch genutzt haben, genossen.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier für sein Grußwort sowie bei den Gastgebern Michael Kuhnert und Danny Schwarz für das Bereitstellen ihrer Produktionshalle. Zum Beitrag von TV Schwerin geht es hier.

Die Veranstaltung wurde durchgeführt mit freundlicher Unterstützung von:
- Sparkasse Mecklenburg-Schwerin
- Fensterbau Kuhnert GmbH
- BC Büromaschinen Center Christian Brade e.K.
- Handelshof Stiftung & Co. KG
- ETL Fuchs & Partner Steuerberatungsgesellschaft & Co. Schwerin KG
- corent networks GmbH
- Kühn Büro- und Objekteinrichtung GmbH
- Holz und Bau Sobke
- Nahverkehr Schwerin GmbH
Am 31. März 2022 trafen sich nachmittags erstmalig im Jahr 2022 Unternehmerinnen und Frauen in Führungspositionen im Rahmen des UV FrauenNetzwerks in Ludwigslust bei unserem Mitgliedsunternehmen GiBB Gesellschaft für innovate Bildung und Beschäftigung mbH. Neben einer kurzen Vorstellung des Projektes und der Arbeit des Zukunftszentrum MV, stellte Geschäftsführerin des GiBB und gleichzeitig unser Präsidiumsmitglied sowie Schirmherrin des FrauenNetzwerks Peggy Hildebrand das Cross-Mentoring-Programm "Aufstieg in Unternehmen – Mentoring für weibliche Führungskräfte in MV" den Teilnehmerinnen vor. Anwesende Mentees und Mentorinnen aus dem Programm waren ebenfalls unter den Teilnehmerinnen, die so über praktischen Erfahrungen aus dem Mentoring-Programm berichteten. Schnell kristalisierte sich großes Interesse bei den übrigen Teilnehmerinnen heraus, sich für die neue Runde des Mentoring-Programms als Mentee oder Mentoring freiwillig zu melden. Doch es wurden auch zahlreiche andere Themen besprochen, insbesondere das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie bewegte die Teilnehmerinnen am meisten. Es gab viel zu erzählen, der Wunsch nach einem Lunchmeeting in Schwerin wurde ausdrücklich geäußert.
Wir bedanken uns bei Peggy Hildebrand von GiBB sowie den Teilnehmerinnen!















Die Arbeitswelt ist im Wandel. Work-Life-Balance, Homeoffice, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Mitarbeiterkommunikation – das Personalmanagement hat sich in den letzten Jahren rapide verändert und befindet sich im stetigen Veränderungsprozess. Prozesse werden zunehmend digitalisiert, der Einsatz von KI hält immer mehr Einhalt in den Unternehmen, Personal und Ressourcen können so effizienter und nachhaltiger eingesetzt werden.

Am 13. Januar 2022 starteten wir mit unserem Arbeitskreis „Personalmanagement von morgen“ gemeinsam mit dem Projekt Regionale Zukunftszentren MV und dem UV Rostock-Mittleres Mecklenburg e.V. sowie rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz MV in digitaler Ausführung.

Den Start macht unser Präsidiumsmitglied Cathleen Reimer von dem Unternehmen Reimer Holz und Platten GmbH. Sie berichtete, wie sie in den letzten 1 ½ Jahren die 4-Tage-Woche in ihrem produzierenden Gewerbe eingeführt hat - weg von festen, starren Arbeitszeiten. Doch wie hat sie das praktisch unter Einhaltung von gesetzlichen Anforderungen geschafft und umgesetzt? Ganz klare Aussage von ihr diesbezüglich war „es geht bereits beim Entwicklungs- und Einführungsprozess dieser 4-Tage-Woche nur gemeinsam mit dem Team, mit jedem einzelnen Mitarbeiter“. So entwickelte sich der Freitag zum freien Tag, die Stunden vom Freitag wurden auf die übrigen Tage gelegt, so dass das gesamte Team in den Genuss eines verlängerten Wochenendes kommt. Bis auf einen Nachteil, Arbeitszeiten von bis zu zehn Stunden im Rahmen der gesetzlich möglichen täglich Höchstarbeitszeit, überwiegen für sie die Vorteile: absolute Mitarbeiterzufriedenheit, indem diese entspannter und erholter aus dem längeren Wochenende am ersten Werktag zurückkehren, private Termine werden seitdem auf den Freitag gelegt, die Mitarbeiter können flexibler und freier agieren, die Mitarbeiterbindung wird verstärkt und diese arbeiten selbständiger, sind leistungsstärker und effizienter und keine Probleme mit Fachkräften; seitdem erreichen sie regelmäßig Initiativbewerbungen von Fachkräften. Ihr Fazit war: man kann in jedem Unternehmen andere flexible Arbeitszeitmodelle individuell einführen und umsetzen, man muss es nur gemeinsam, inkl. dem Team, wollen.

Im Anschluss zeigte Katrin Pape von Vote2Work GmbH auf, wie man dank Digitalisierung den alltäglichen „flexiblen“ Personaleinsatz digital und kollaborativ managen kann. Im Rahmen Ihres Inputs zeigte sie dabei die von ihrem Unternehmen explizit hierfür entwickelte smarte digitale Plattform – sowohl für den Desktop bis hin zur App-Lösung. Flexibilität und Kollaboration bedeutet jedoch auch, den ständigen Balanceakt zwischen den Interessenlagen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu meistern, insbesondere wenn das Unternehmen mehr als 25 Mitarbeiter beschäftigt. Sie betonte dabei, dass die regelmäßige Herausforderung bei kurzfristigen Ereignissen, wie Kind krank, Arzttermine, Mehr-Bedarf an Personal für einen konkreten Auftrag oder Projekt, die Planungsverantwortliche wie die Unternehmerinnen und Unternehmer sowie deren Personaler gefragt sind. Hier kann diesen das Herumtelefonieren, Koordinieren und die Zettelwirtschaft durch eine smartere Lösung abgenommen werden. Im Konkreten heißt das bei Vote2Work: die digitale Vernetzung aller am Planungsprozess Beteiligten (mobile Endgeräte), smartes Regelwerk liefert nachvollziehbaren Gestaltungsrahmen (gesetzliche Anforderungen wie Ruhezeiten mit implementiert), digitale Abstimmung untereinander zwischen den Mitarbeitern von überall und zu jeder Zeit – Mitarbeiter nehmen so direkt Einfluss auf die Gestaltung der Arbeitszeiten, eine B2B-Cloud-Lösung für einen unkomplizierten Start in den Alltag und nicht zu vergessen, die Kollaboration, indem Einsatzfragen mit Filterfunktionen versendet werden können, der Mitarbeiterbezug so gefördert wird und all dies den individuellen Präferenzen der Mitarbeiter entspricht. Ihr Fazit am Ende war: die Frage schnell und unkompliziert beantworten zu können, „WANN und WO muss ich arbeiten?“ kann so in großen Schritten weiter nach vorne gebracht werden – dank modernster Technik.

Den letzten und dritten Input lieferte Gabriel Rath von MANDARIN MEDIEN Gesellschaft für digitale Lösungen mbH. Themenschwerpunkt bei ihm waren die Mitarbeiterkommunikation und das damit einhergehende Team-Building-Gefühl und stellte im Rahmen dessen die „moin! App“ vor. Er berichtete, dass ca. 2/3 der Mitarbeiter laut einer Studie lediglich Dienst nach Vorschrift arbeiten und ca. 37 Prozent eine mangelhafte interne Kommunikation beklagen. Wie sich auch zunehmend in dem Arbeitswandel zeigte: Netzwerk schlägt Hierarchie. Und hier gilt es, das Netzwerk zu fördern und weiter auszubauen, wofür MANDARIN MEDIEN explizit zur smarten Unterstützung die Mitarbeiter-moin!-App entwickelt hat. In der App kann man die Mitarbeiter untereinander partizipieren lassen und bietet so mehr Transparenz, jedoch so viel Transparenz, wie jeder selbst für sich zulassen möchte. Die Mitarbeiter können dabei sich in Gruppen organisieren und Beiträge erstellen zu bestimmten Themen austauschen, Geburtstagserinnerungen der Kolleginnen und Kollegen erscheinen automatisch, Krankenscheine können dort hochgeladen werden, Umfragen gestartet und Aufgaben sowie Schulterklopfer virtuell als Feedback verteilt werden. Sein Fazit am Ende war „Verstärkte Kommunikation im Unternehmen führt zu Wissensteilung und lernen durch Feedback ist heutzutage unerlässlich“.

Wir bedanken uns bei den Referenten für Ihre Vorträge, bei unserem neune Schirmherrn für den Arbeitskreis Personalwesen Stefan Blank von concept +, dem Unternehmerverband Rostock-Mittleres Mecklenburg e.V. sowie dem Regionalen Zukunftszentrum MV.

Die Veranstaltung wurde durch das Projekt Zukunftszentrum MV unterstützt.
Welche Chancen und Risiken bestehen bei einer Unternehmensnachfolge?
Hierzu wurde sich gestern digital im Rahmen des UV JungunternehmerNetzwerks intensiv ausgetauscht. Es gab hierzu Ratschläge, Tipps und Hinweise aus der Mitgliedschaft von Stephan Hüppler von den Dreescher Werkstätten gGmbH und ANKER Sozialarbeit gGmbH, Stephan Möller vom Ingenieurbüro Möller sowie Dr. Sebastian Werner von HygCen Germany GmbH.
Die Erfahrungsberichte waren sehr unterschiedlich, von positiv, aber auch negativ geprägten Aspekten sowie ehrliche Worte wie "fangt 5-10 Jahre vorher an die Nachfolge zu planen" über "welche Wertevorstellungen spielen eine Rolle" bis hin zu "holt euch einen externen Dritten zur Begleitung der Nachfolge mit ins Boot" wurden gefunden,
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Alexander Köhn von Signal Iduna für die freundliche Unterstützung.
Volles Haus beim Unternehmerfrühstück am 3. November 2021 im InterCity Hotel in Schwerin mit dem Unternehmer Rolf Elgeti zum Thema „Unternehmer & Start Ups“

Komplett ausgebucht: 50 Unternehmerinnen und Unternehmer folgten der Einladung, um sich live den bekannten Rostocker Unternehmer und Investor Rolf Elgeti anzuschauen. Er fesselte mit seinem Vortrag und einigen klaren Worten zu den aktuellen globalen und regionalen wirtschaftlichen Entwicklungen, wie Corona-Folgen für die Wirtschaft, Klimawandel, Regulierung und Instabilität der Staatsfinanzen. Trotz einiger negativer Prognosen wie die Inflation mit Wohlstandsverschiebung und Lohndruck, Ressourcenknappheit bei Kupfer und Kohle sowie voraussichtliche nominale Geldentwertung blickt Rolf Elgeti jedoch für Deutschland positiv in die Zukunft. Niedrige Zinsen verlocken zu lukrativen Investitionen. Investitionen bedeuten Fortschritt, die im Endeffekt zu einem Vorsprung in der EU für Deutschland führen können.

Besondere Herausforderungen sieht er auch für die Start Up-Szene. Diese müssen sich auf längere Verkaufszyklen – eine Folge von Corona – einstellen und gegen den zeitlichen Verfall ihres geistigen Eigentums steuern, um so im Wettbewerb weiterhin mitmischen zu können. Das Ganze wird sich für diese Szene als finanziell aufwendig und kräftezerrend gestalten, hier sind finanzielle Förderung und Mittel unerlässlich.

Interessierte Fragen gab es im Anschluss an den Input reichlich, zum Beispiel „Wenn Sie Bundesfinanzminister wären, welche drei Ziele würden Sie in Angriff nehmen“ oder auch „Wie sehen Sie die Entwicklung von digitalen Währungen?“.

Wir bedanken uns ganz herzlich für die freundliche Unterstützung von HDI Global SE – die Freude am lang vermissten Netzwerken und Austauschen war deutlich spürbar!

Hier geht es zum Beitrag von TV:Schwerin: https://www.youtube.com/watch?v=g9N6aLS0JxY
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