Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
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Dienstag, 08. November 2016

Weihnachtsaktion "hier und jetzt helfen"

Die Verbandsregion Schwerin und natürlich gern darüber hinaus unterstützt in diesem Jahr die Weihnachtsaktion „hier und jetzt“. Die Aktion „hier und jetzt“ geht zum zweiten Mal an den Start. Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr hoffen die Initiatoren um unsere Verbandsmitglieder teamgeist und mandarin medien wieder auf viele hilfsbereite Unterstützer/innen, damit wir gemeinsam möglichst vielen bedürftigen Kindern & Jugendlichen ein schönes Weihnachtsfest bereiten können. 

Worum geht es? Es können Geschenke gepackt und an verschiedenen Sammelstellen bis zum 16.12.16 in der Stadt Schwerin abgegeben werden. 

Mehr Infos gibt es unter: www.hier-und-jetzt-helfen.de

(Wer macht mit, Sammelstellen, Geschenk-Formular, Infos zur Abgabe, Beschreibung der Aktion, etc).

Bei Fragen können Sie sich gern an Uta Schellenberg oder Niklas Jordan unter  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.

Lust mit anzupacken und mitzuhelfen? Dann: "Hier und Jetzt"

Das ist allen Beteilgten eine Herzensangelegenheit!
http://www.hier-und-jetzt-helfen.de/
Am 24. Oktober 2016 lud der Unternehmerverband der Region Ludwigslust-Parchim seine Mitglieder ins Van der Valk Landhotel Spornitz ein. Thema der Veranstaltung: Wechselmöglichkeiten von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung - Bestandsaufnahme der gesetzlichen Regelungen und Voraussetzungen. Welche Bedeutung hat das 55. Lebensjahr? Referent war Rechtsanwalt Raik Pentzek, Fachanwalt für Sozialrecht, ETL Rechtsanwälte GmbH.

Über 40 Unternehmer konnte Regionalleiter Wolfgang Waldmüller begrüßen. Das zeigte klar die Bedeutung der Thematik. Viele privat Krankenversicherte sehen sich Jahr für Jahr enormen Beitragssteigerungen gegenüber. Je älter man wird, desto höher werden die Beiträge. Vor allem gerade dann, wenn man aus dem Berufsleben ausgeschieden ist. Nicht selten zahlen Versicherte monatlich dann über 700 Euro an Beitrag. Viele Betroffene prüfen deshalb den Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung. Das ist die nahezu einzige Möglichkeit, im Alter nicht durch Krankenversicherungsbeiträge überfordert zu werden. Wie, wann und unter welchen Umständen ein Wechsel möglich ist, darüber sprach Rechtsanwalt Raik Pentzek.

Handlungsmöglichkeiten gibt es vor allem für die unter 55-jährigen. Sie können noch reagieren. Der Vortrag war hochinteressant und informativ. Eine gute Beratung vorab ist sehr empfehlenswert. Dem Vortrag schlossen sich Fragen der interessierten Mitglieder an. Dem Unternehmerverband ist es wichtig, seine Mitgliedsunternehmen als Dienstleister über aktuelle Themen des Sozialrechts zu informieren. So konnten an diesem Abend viele offene Fragen geklärt werden. Für weiteren Beratungsbedarf wurden die entsprechenden Kontaktmöglichkeiten aufgezeigt.
Mit einem Klick gelangen Sie kostenfrei zur November-Ausgabe des Online-Magazins von WIRTSCHAFT+MARKT. In W+M Kompakt November2016 finden Sie neben einem großen Special zum Ostdeutschen Wirtschaftsforum Nachrichten und Termine aus den neuen Bundesländern und Berlin. Dazu der monatliche ifo Geschäftsklimaindex für Ostdeutschland, Literaturempfehlungen für Unternehmer und Blitzlichter vom enviaM-Energiekonvent und dem UV-Branchentag.

Als besonderen Service bietet Ihnen WIRTSCHAFT+MARKTin dieser Ausgabe die Möglichkeit, die aktuelle Printausgabe WIRTSCHAFT+MARKT 6/2016 kostenfrei online zu lesen.
Am 14. Oktober war das Upahler Kaffeewerk – aus früheren Zeiten vielen noch unter dem Namen Viva Coffee bekannt – Gastgeber des zweiten gemeinsamen Unternehmerfrühstücks 2016 des UV Region Nordwestmecklenburg mit dem Bürgermeister und der Wirtschaftsförderung der Stadt Grevesmühlen. Rund 60 Teilnehmer waren gekommen, um sich zu informieren, in zwangloser angenehmer Atmosphäre Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Als Vertreterin des Gastgebers stellte die Personalverantwortliche Susanne Kutschenreiter die Upahler Kaffeewerke mit derzeit rd. 110 Mitarbeitern, darunter 13 Azubis, vor. In einer spannenden Präsentation erläuterte sie die Entwicklung des Werkes vom Baubeginn in 2008 bis heute. Jährlich werden 4.500 t Instantkaffee produziert, fast ausschließlich für den russischen und ukrainischen Markt. Seit 2012 gehört dieses Werk zur internationalen Strauss Coffee - Gruppe. Gesucht werden auch in Upahl gute Fachkräfte und bereits jetzt Azubis für 2017.

In einem Werksrundgang unter Führung der Produktionsverantwortlichen Nic Ohlrich und Marcus Lenschow konnten sich die Teilnehmer selbst ein anschauliches Bild von den örtlichen Gegebenheiten und dem Herstellungsprozess in seinen verschiedenen Stufen machen.

Dr. Finke als Vertreter des Landkreises NWM, Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, berichtete über Aktuelles aus seinem Verantwortungsbereich. Für die gute wirtschaftliche Entwicklung im Kreis sprechen Arbeitslosenzahlen von z.T. nur noch 5% in einigen Gebieten, was weit unter dem Landesdurchschnitt liegt. Viele Orte, besonders an der Ostseeküste, sind zu Anziehungspunkten für Touristen aus ganz Deutschland und dem Ausland geworden. Besonders wichtig für die Region und die Wirtschaftsförderung in der nächsten Zeit ist der Breitbandausbau, der durch den Bund und das Land M-V mit bis zu 90% der Kosten gefördert wird. Es gibt aktuell 14 Projektgebiete. Gegenwärtig werden die Auftragsunterlagen vorbereitet, die rechtssicher sein müssen. Ziel sind die Gewährleistung von mindestens 50 MBit/s für Private und 100 Mbit/s für Gewerbliche bis zum Jahr 2018.

Rechtsanwalt Matthias Landmann von der Grevesmühlener Kanzlei Ludewig Busch Gloe referierte zur Thematik „Wie gehe ich als Arbeitgeber mit Lohnpfändungen des Arbeitnehmers um“ und gab den Teilnehmern dazu viele wertvolle Informationen, was im konkreten Fall zu beachten bzw. zu tun ist. Dass dieses Thema von großem Interesse ist unterstrichen zahlreiche Fragen und Ergänzungen der Teilnehmer.

Die Regionalleitung dankt dem Gastgeber sehr herzlich für seine Gastfreundschaft und die Führung, den Vertretern der Stadt GVM für die wieder sehr gute Zusammenarbeit und den Referenten für ihre Beiträge.
Am 20.09.2016 fand in Schwerin in der Barmer GEK der Arbeitskreis Personalwesen zum Thema „Arbeitszeit“ statt. Die Gastgeberin Simone Borchardt und Verbandsjuristin Christiane Schott begrüßten die zahlreich erschienen Teilnehmer. Diese konnten sich rund um das Thema informieren, insbesondere über grundlegende Regelungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zur Einteilung und Veränderungen der Arbeitszeit.

Eine Woche später tagte der Arbeitskreis zu dem gleichen Thema dann in Nordwestmecklenburg, diesmal im Ingenieurbüro Möller GbR in Grevesmühlen.

Zu Beginn hatten es sich die beiden Inhaber / Gesellschafter Eckhard und Stefan Möller nicht nehmen lassen die Teilnehmer persönlich zu begrüßen. Sie stellten die Entwicklung ihres in seiner Branche in NWM führenden Unternehmens seit der Gründung am 01.07.2002 durch Eckhard Möller mit seinen derzeit 12 Mitarbeitern dar. Die Haupttätigkeitsbereiche sind Tief- und Straßenbau und Wasserwirtschaft. Neben der eigentlichen Arbeit steht derzeit auch die Vorbereitung der Firmenübergabe vom Vater auf seinen Sohn Stefan im Vordergrund, die in einem fließenden Prozess in den nächsten 1 bis 2 Jahren erfolgen soll. Durch die geklärte Nachfolgeregelung kann das Unternehmen auch in der Zukunft weiter agieren und die Arbeitsplätze der Mitarbeiter sichern.

Im Anschluss daran berichtete Verbandsjuristin Christiane Schott zu o.g. Thematik und gab diverse Informationen und Handlungsempfehlungen. Sie hob hervor, dass es zwar viele verschiedene Möglichkeiten zur Gestaltung der Arbeitszeit gibt, aber der Arbeitgeber vieles zu beachten hat um rechtssicher agieren zu können. Wichtig für den Arbeitgeber sind auch hier konkrete Regelungen, Dokumentationen und Nachweise sowie die Vermeidung von Formfehlern. Rechtsanwalt Matthias Landmann von der Kanzlei Ludewig Busch Gloe ergänzte die Ausführungen anhand praktischer Beispiele aus gerichtlichen Verfahren, die deutlich machten, welche finanziellen und andere Folgen auf den Arbeitgeber im Falle eines Rechtsstreites zukommen können wenn er es verpasst hat rechtzeitig klare Regelungen zu treffen bzw. wenn er Nachweise nicht vorlegen kann.

Edgar Macke, Verbundgeschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Wismar, nutzte als gern gesehener Gast diese Veranstaltung um über die aktuelle Situation und die voraussichtlichen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt in NWM bzw. M-V zu berichten (die Arbeitslosenquote beträgt in einigen Regionen Nordwestmecklenburgs derzeit nur rd. 5%). Flexible Arbeitszeitregelungen können dabei helfen die schwierige Arbeitskräftesituation (Fachkräftemangel) zu entspannen und die Attraktivität des Arbeitgebers für Arbeitnehmer zu erhöhen. Er rief die Arbeitgeber zu einer engen vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit auf.

In einer regen Diskussion berichteten die Teilnehmer aus ihrer eigenen - manchmal von der Theorie abweichenden - täglichen Praxis und anhand konkreter Beispiele über persönliche Erfahrungen, woraus sich ein reger konstruktiver Gedankenaustausch entwickelte.

Die Regionalleitungen danken den Gastgebern herzlich für die Ausrichtung dieser Veranstaltung und für ihre interessanten Informationen, ebenso der Referentin, die auch viele Fragen beantwortete, und Edgar Macke für ihre Ausführungen.

Am 13.12.2016 findet die Jahresabschlussveranstaltung zum Arbeitskreis Personalwesen statt. Bitte merken Sie sich diesen Termin schon einmal vor.
Am 19. Oktober 2016 überreichte Regionalleiter Wolfgang Waldmüller an 7 Schüler der 10. Klasse des Friedrich-Franz-Gymnasiums in Parchim die Zertifikate für die erfolgreiche Teilnahme am Kurs Jungunternehmerschule. Die Schüler beschäftigten sich in den Lehrveranstaltungen mit den Grundzügen der Betriebswirtschaft. Somit werden das Verständnis für das Unternehmertum und deren Kreisläufe aufgezeigt. Am Ende gehen 5 Absolventen in die gegründete Schülerfirma des Gymnasiums und können ihr "Erlerntes" unter Beweis stellen. Für uns als Unternehmerverband eine große Freude, junge Menschen zur Selbstständigkeit zu motivieren und zu begleiten.

Der AWT-Lehrer des Gymnasiums Burkhard Neels war ebenfalls bei der Übergabe dabei. Ihm ist es neben Schulleiter Volkhard Merzsch wesentlich zu verdanken, dass das Projekt am Parchimer Gymnasium umgesetzt wird. Herr Neels leitet traditionell die einführenden Stunden in die Jungunternehmerschule. Aus den Reihen der Dozenten waren Günter Schulze (VR-Bank Parchim eG) und Rene Tlotzeck (Debeka Parchim) anwesend bei der Zertifikatsübergabe.

Seit 17 Jahren unterrichten ehrenamtliche Dozenten von Mitgliedsunternehmen an der vom Unternehmerverband ins Leben gerufenen Jungunternehmerschule. Das Fach "Jungunternehmerschule" wurde im Rahmen des Wahlpflichtunterichts der Klasse 10 integriert. Besonderes Anliegen des Unternehmerverbandes ist es natürlich, die Schüler als künftige Fachkräfte in der Region zu binden.

Ein besonderer Dank gilt natürlich auch den Dozenten aus unseren Mitgliedsunternehmen: Regine Wetzig (DBL Textil-Service-Mecklenburg GmbH), Ariane Saß (Stadtwerke Parchim GmbH), Günter Schulze (VR-Bank Parchim eG), Wolfram Reisener (Schmidt & Partner GmbH Steuerberatungsgesellschaft), Rene Tlotzeck (Debeka Parchim). Sie alle tragen dazu bei, dass Schülern bereits in der 10. Klasse Grundlagen unternehmerischen Handelns vermittelt werden.
Beim letzten Schweriner Unternehmerfrühstück in diesem Jahr diskutierten rund 30 Unternehmerinnen und Unternehmer mit dem neuen Generalintendanten des Mecklenburgischen Staatstheaters Lars Tietje über die Korrelation von „Kultur und Wirtschaft“ in der Landeshauptstadt.

Im Foyercafé des Theaters begrüßte Karin Winkler die Teilnehmer, Gäste und Referenten zum 4. Unternehmerfrühstück und übergab sodann das Wort an Lars Tietje. Dieser freute sich die Wirtschaft, vertreten durch die anwesenden Unternehmer/innen, in seinem Hause begrüßen zu dürfen. Seit 1.08.2016 ist er nun neuer Generalintendant und Geschäftsführer des Mecklenburgischen Staatstheaters. Trotz anfänglicher Aufregung um den Wechsel des Ensembles hat sich nach vielen Gesprächen nun doch alles beruhigt, so Tietje. Auch die Zusammenarbeit mit dem Vorsitzenden der Gesellschaft der Freunde des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin e.V., Dr. Michael Jungrichter funktioniert hervorragend. „Wir haben uns gesucht und gefunden“, so Tietje. Dennoch steht dem Generalintendanten einiges bevor: Die Steigerung der Besucherzahlen, eine Lösung finden für den Standort der Schlossfestspiele im Alten Garten und die Wirtschaftlichkeit des Staatstheaters. Die Bewerbung zum Weltkulturerbe sieht Tietje ebenfalls als große Chance für Schwerin. Lars Tietje hat viel vor und freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Unternehmen und der Wirtschaft. Er betonte diesbezüglich seine Gesprächsbereitschaft mit den Unternehmern. „Wer Ideen oder Vorschläge hat, kann gerne das Gespräch mit mir suchen“, so Tietje.

Nicht nur der Generalintendant ist guter Hoffnung für die Zukunft, sondern auch Dr. Michael Jungrichter. Das Theater bekommt viel Unterstützung, nicht nur vom Theaterverein, sondern auch von den Einwohnern Schwerins selbst. „Das Engagement und die Spendenbereitschaft ist sehr groß“, so Jungrichter. Das Theater liegt den Schwerinern sehr am Herzen.

Unter der Moderation von Norbert Bosse wurde anschließend viel diskutiert und gefragt. Wir bedanken uns herzlich bei dem Gastgeber für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten und freuen uns auch in Zukunft auf eine gedeihliche Zusammenarbeit.
Auf dem vierten Branchentag der regionalen Unternehmerverbände des Landes am 13. Oktober 2016 stand in diesem Jahr der Wirtschaftszweig „Bau- und Immobilienwirtschaft“ im Mittelpunkt. Rund 80 Teilnehmer nahmen die 13 spannenden Referate im Plenum und in drei Workshop zum Anlass, im Technologie- und Gewerbezentrum Wismar gemeinsam zu diskutieren. Die Beiträge und Workshopthemen deckten ein breites Spektrum der verschiedenen Schwerpunkte und aktuellen Herausforderungen der Unternehmen dieser Branche ab und betonten deren Stellenwert - mit den vielfältigen angrenzenden und sich überschneidenden Geschäftsfeldern - in Mecklenburg-Vorpommern nochmals.

Einige, der auf Grund der Zeit nur angeschnittenen, Themen werden wir in weiteren Veranstaltungen sicher noch einmal aufgreifen und vertiefen. Herzlichen Dank an alle Referenten und Gäste!

Sie finden hier einige Beiträge der Referenten zum Nachlesen:

Prof. Dr. Carl Thümecke / Präsident Bauverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
„Bauwirtschaft in Mecklenburg- Vorpommern - im Spannungsfeld zwischen Dienstleistung und produzierendem
Gewerbe“

Dipl.-Kfm. Christian Fuest EBZ / Business School - University of Applied Sciences Bochum
„Alternative Finanzierungsformen für mittelständische Immobilienunternehmen“

Robert Erdmann  / Geschäftsführer LGE Mecklenburg-Vorpommern GmbH
„Preisbildende Faktoren bei der Grundstücksentwicklung“ (Workshop I)

RA Jürgen Sattler Kanzlei "Sattler und Koll." Rostock / Rechtsberater des IVD-Nord in Mecklenburg-Vorpommern
„Rechtliche Rahmenbedingungen des Immobilienmarktes - Bremser oder Beschleuniger, das ist hier die Frage?“ (Workshop II)

Dipl.-Ing. Marcus Fourmont / Fachbereichsleiter Tragwerksplanung INROS LACKNER SE
„Ganzheitliche digitale Planung – Praxisbeispiele“ (Workshop III)

Christian Weiß / Geschäftsführer  Rostock Business – Gesellschaft für Wirtschafts- und Technologieförderung Rostock mbH
Thorsten Ries / Geschäftsführer Heinr. Hünicke GmbH & Co. KG
„Wie und wo wird in Zukunft gearbeitet?“ (Workshop III)

Programm
zum Branchentag und Referentenliste

Der Branchentag wurde fotografisch begleitet von Dominik Peters.

TV SCHWERIN berichtet
Die Schweriner Volkszeitung berichtete am 14.10.2016 ausführlich über die Verleihung "Großer Preis der Wirtschaft 2016". Die Resonanz zur Verleihung war groß, so wird das ostdeutsche Wirtschaftsmagazin berichten, Tv Schwerin einen Beitrag erstellen und auch die Rethmann-Gruppe bedankte und freute sich, über die Ehrung von Herrn Norbert Rethmann.
Im Rahmen der 2. Schweriner Welterbetagung im Goldenen Saal des Neustädtischen Palais am 13.10.2016 verlieh der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. den „Großen Preis der Wirtschaft“ in diesem Jahr an Herrn Norbert Rethmann. Diese Würdigung von juristischen und natürlichen Personen, die sich mit ihrem Handeln in besonderer Art und Weise um die Förderung der Wirtschaft und der Region verdient gemacht haben, nimmt der Unternehmer­verband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. seit 2008 jährlich einmal vor.

Mit Herrn Norbert Rethmann wird ein außergewöhnlicher Unternehmer geehrt, der unter­nehmerischen Erfolg stets mit gesellschaftlicher Verantwortung verband. Aus einer vom Vater übernommenen Firma mit anfänglich 28 Mitarbeitern formte Norbert Rethmann inner­halb von rund 40 Jahren die RETHMANN-Gruppe mit ihren drei Sparten REMONDIS, Rhenus und SARIA. Die Unternehmen beschäftigen heute über 60.000 Mitarbeiter weltweit und erwirtschaften jährlich zweistellige Milliardenumsätze.

In seiner Laudatio würdigte UV-Präsident Rolf Paukstat vor zahlreichen Gästen aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Kammern und Verbänden, dass Rethmann, neben seiner zeitaufwändigen Arbeit für die eigenen Unternehmen schon sehr frühzeitig gesellschaftliche Verantwortung übernahm. Dies setzte er auch fort, als er ab Anfang der 90er Jahre seinen Wohnsitz in unsere Region verlagerte. So engagierte sich Norbert Rethmann für den Wiederaufbau und die Modernisierung der ländlichen Infrastruktur, zahlreicher Gebäude und baulicher Anlagen. Seine lokale Verbundenheit und Bodenständigkeit zeigte sich darüber hinaus in der zehnjährige Übernahme der ehrenamtlichen Bürgermeistertätigkeit für die kleine westmecklenburgische Gemeinde Kobrow bei Sternberg. Ein überregional beachtetes Kutschenmuseum, die völlig rekonstruierte Stadtmauer in Sternberg oder Anstrengungen zur Sanierung von leerstehenden Altbauten, sind nur einige weitere Beispiele für die Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung durch den Unternehmer Norbert Rethmann.

Herr Norbert Rethmann hat mit seinem hohen Engagement für das Gemeinwohl, in beeindruckender Art und Weise, kulturelle und soziale Verantwortung übernommen und die Wirtschaft im Westen Mecklenburg-Vorpommerns gefördert. Dies prädestinierte ihn im besonderen Maße für die Auszeichnung mit dem „Großen Preis der Wirtschaft“.

Das aktuelle Engagement als Vorsitzender des Förderverein Welterbe Schwerin e.V. zeigt, dass es auch immer noch neue Aufgaben gibt, denen sich Norbert Rethmann stellt. Der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin unterstützt das Anliegen des Fördervereins zur Platzierung des Schweriner Residenzensembles auf der Liste des UNESCO-Welterbes und wird sich für eine stärkere Aufmerksamkeit innerhalb der regionalen Wirtschaft einsetzen.
Freitag, 07. Oktober 2016

25 Jahre RINGHAND WERBETECHNIK GmbH

Volker Ringhand (auf dem Foto, rechts), Geschäftsführer RINGHAND WERBETECHNIK GmbH, hatte am 1. Oktober 2016 sein 25-jähriges Firmenjubiläum. Das langjährige Mitglied im Unternehmerverband der Region Ludwigslust-Parchim wurde von Regionalgeschäftsstellenleiter Guido Raabe anlässlich des Jubiläums gern aufgesucht.

Seit 1991 hat die Firma ihren Sitz in Parchim. Sie bietet die gesamte Palette der beleuchteten und unbeleuchteten Außenwerbung aus einer Hand. Vom Entwurf bis zur Fassadengestaltung. Handwerkliches Können bei der Verarbeitung von Edelstahl, Aluminium, Acrylglas und anderen Werkstoffen ist für den Betrieb eine Selbstverständlichkeit. Modernste Computertechnik und leistungsfähige Maschinen unterstützen dabei.

Hochwertige Beschriftungen auf Fahrzeugen, Schaufenstern und Fassaden sind mit der vorhandenen Folienschneidanlage eine schnelle Sache.

Erfahrene Montageteams übernehmen die Montage der Werbeanlagen am Boden genauso wie auch in schwindelerregender Höhe.

Wir wünschen Volker Ringhand mit seiner Firma weiterhin eine positive Geschäftsentwicklung! Bedanken möchten wir uns, dass er für den Verband stets ein offenes Ohr hat und auch schon mehrfach als Sponsor Verbandsaktivitäten unterstützte!
Am 26. September 2016 fand im Mercure Hotel Schloss Neustadt-Glewe ein Unternehmerabend zu einem wichtigen Thema statt. Der Unternehmerverband der Region Ludwigslust-Parchim informierte zum "unternehmerischen Notfallkoffer".

Der stellvertretende Regionalleiter Wolfram Reisener (Foto) schilderte zunächst ausführlich die Beweggründe des Verbandes für die Themenwahl. Die hohe Bedeutung wurde schnell klar. 30 Mitglieder fanden sich im Schlosshotel ein.

Referent war Unternehmensberater Christian Wegner von der ETL-Unternehmensberatung Rostock. Was geschieht, wenn Sie morgen als Unternehmer kurz- oder langfristig ausfallen? Das war die zentrale Frage des Abends. In Deutschland sind nur 25% der Unternehmer mit einem "Notfallkoffer" auf den Tag X vorbereitet. Die Mehrzahl der Firmen hat keine Vertretungsregelung. Oft wird sich mit diesen unangenehmen Dingen nicht beschäftigt. Die negativen Folgen können gewaltig sein. In der Veranstaltung wurde aufgezeigt, welche Bestandteile ein Notfallkoffer haben solte, um die Handlungsfähigkeit des Unternehmens zu erhalten und Vermögen wie auch Arbeitsplätze zu sichern. Mit dem Notfallkoffer sollen vorübergehende Ausfälle, z.B. durch Krankheit, kompensiert werden. Der Vortrag genoss eine hohe Aufmerksamkeit. Notar und Regionalleitungsmitglied Dirk Tast ergänzte bei Fragen, die seinen rechtsspezifischen Tätigkeitsbereich betrafen.

Für die Mitglieder ein aufschlussreicher Abend. Die Sensibilisierung für das wichtige Thema erfolgte. Im Nachgang erhalten die Teilnehmer die Präsentation zu den umfangreichen Ausführungen.

Wir danken Referent Christian Wegner für den informativen Vortrag und dem Mercure Hotel Schloss Neustadt-Glewe für die Ausrichtung! 
Der 30. Schönberger Musiksommer, mit einer Laufzeit vom 11. Juni bis zum 01. Oktober 2016 das derzeit längste Festival Norddeutschlands, geht in wenigen Tagen mit großem Erfolg nach fast 40 einzelnen Veranstaltungen mit rd. 4.500 Besuchern zu Ende. Aus diesem Anlass trafen sich auf Einladung der UV - Regionalleitung Nordwestmecklenburg am 06. September nun schon zum dritten Mal Unternehmensvertreter aus allen Teilen des Kreises im Katharinenhaus dieser Stadt zu einer Informationsveranstaltung. Herzlich begrüßte Gäste dieser Veranstaltung waren auch diesmal wieder die Landrätin Kerstin Weiss und der Bürgermeister Lutz Götze.

Nach der Begrüßung der 35 Teilnehmer durch Regionalleiter Dirk Dönges und den organisatorischen Leiter des Festivals Karsten Lessing informierte Landrätin Weiss über aktuelle Entwicklungen und Vorhaben im Landkreis. Sie verwies auf den in Angriff genommenen Wiederaufbau der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, für die ein Geschäftsführer gesucht wird, auf die nach wie vor sehr gute wirtschaftliche Entwicklung in der Region, auf weiter expandierende Unternehmen und im Aufbau bzw. der Erweiterungsphase befindliche Gewerbegebiete wie z.B. in Rehna, Grevesmühlen, Lüdersdorf, Wismar u.a. und eine Arbeitslosenquote von nur noch rd. 7%, deutlich unter dem Landesdurchschnitt. In einigen Gebieten im westlichen Kreisgebiet liegt sie sogar bei nur noch 5%. Für ein bisheriges „Sorgenkind“, die Wismarer Werft, zeichnen sich durch den Einstieg des neuen Investors sehr gute Perspektiven und diverse Aufträge für die nächsten Jahre ab. Schon jetzt sind die ersten positiven Auswirkungen für die Stadt Wismar und die Region NWM zu erkennen. Zum weiteren wirtschaftlichen Aufschwung werden auch solche Maßnahmen wie z.B. die Förderung des Seehafens Wismar (Fahrrinnenvertiefung) aus Bundesmitteln und die bevorstehende bessere Breitbandversorgung beitragen. Dennoch bestehen auch in NWM Probleme wie z.B. in der Landwirtschaft, wo viel zu niedrige Preise (Milch u.a.) den Bauern ihre Arbeit nicht nur extrem erschweren, sondern vielfach sogar deren Existenz gefährden.

Bzgl. der Telekommunikation gibt es in NWM sehr viele auf das ganze Kreisgebiet verteilte unterversorgte Gebiete, was auch die Arbeit der dort ansässigen Unternehmen negativ beeinflusst. Diese Aufgabe wird jetzt zielgerichtet angepackt und durch die Breitbandkoordinatorin der Kreisverwaltung Marie - Luise Kiepura geleitet. Nach der bereits erfolgten Bundesmittelbewilligung für den Breitbandausbau, Ziel 50 Mbit/s bis Ende 2018, bereitet der Landkreis Ausschreibungen für Telekommunikationsanbieter für die einzelnen Projekte vor. Deren Realisierung wird für die betreffenden Firmen in den nächsten Jahren sehr viel Arbeit (auch für Tiefbauer) bringen.      

Bürgermeister Götze verwies zwar ebenfalls auf viele positive Beispiele der Entwicklung Schönbergs mit seinen z.Z. 4.361 Einwohnern in den letzten Jahren und erfolgreich arbeitende Unternehmen wie z.B. PALMBERG, aber auch darauf, dass es für seine Stadt durch Sparauflagen des Landes immer schwerer wird freiwillige Aufgaben zu erfüllen. Dennoch soll der Musiksommer als wichtiger „weicher“ Standortfaktor auch künftig unterstützt werden.

Ganz besondere Gäste dieser Veranstaltung waren Dr. Wilfried Vyslozil, Vorsitzender des Vorstandes der derzeit in 134 Ländern vertretenen SOS - Kinderdörfer weltweit und ranghöchster Vertreter der SOS - Kinderdörfer in Deutschland, und seine Mitarbeiterin und Bereichsleiterin Angelika Schwaiger. Dr. Vyslozil berichtete über die Arbeit dieser Organisation an rd. 600 Standorten in allen Teilen der Welt. Besonders wichtig ist den Kindern Bildung zu ermöglichen. Auch Karsten Lessing ist in den SOS - Kinderdörfern aktiv und für Stiftungen und Kooperationen verantwortlich.    

In zahlreichen individuellen Gesprächen bei einem kleinen Imbiss in lockerer Runde nach den Vorträgen wurden zwischen den Teilnehmern Erfahrungen ausgetauscht und Kontakte geknüpft.

Zum Abschluss des Abend begann um 20:00 Uhr in der St. - Laurentiuskirche ein Konzert mit SJAELLA – HIMMELSSTIMMEN, ACAPELLA AUS LEIPZIG. Die 6 jungen Damen verzauberten mit ihrem höchst anspruchsvollen Gesang in der bis auf ganz wenige Restplätze ausverkauften Kirche das Publikum. Sie wurden an diesem Tag zu „offiziellen Botschaftern der SOS - Kinderdörfer weltweit“ ernannt.

Die Regionalleitung dankt den Referenten für ihre hochinteressanten Beiträge und dem Hausherrn für seine Gastfreundschaft. 
Montag, 19. September 2016

Unternehmensnachfolge

Die landesweite Umfrage der drei größten regionalen Unternehmerverbände Schwerin, Rostock und Vorpommern zur Unternehmensnachfolge sollte ermitteln, wie es um das Thema in der eigenen Mitgliederschaft bestellt ist.
Die Ergebnisse der Verbändeumfrage finden Sie hier zum Nachlesen. Einflussfaktoren auf den Prozess der Nachfolge sowie Ansätze für Hilfe- und Unterstützungsmaßnahmen werden bereits in einem sehr aktiven Arbeitskreis im Rostocker Verband diskutiert. Dieser Arbeitskreis steht allen Mitgliedern offen und bei Bedarf kann dieser auch in anderen Verbandsregionen ins Leben gerufen werden.

Der Unternehmerverband und die Sparkasse Mecklenburg-Schwerin e.V. luden am 08. September zur gemeinsamen Ausfahrt über den Schweriner See ein. Die jährliche Dampferrunde hat Tradition und leitet den beginnenden Herbst in der Landeshauptstadt Schwerin entspannt ein. Gäste aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Medien begleiten uns Jahr für Jahr auf dieser dreistündigen Ausfahrt. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen ging es vom Anleger in der Schlossbucht in den Heidensee, über den Innensee bis zum Paulsdamm, am Ostufer des Schweriner Innensee entlang bis in die Fährbucht und dann an den Inseln vorbei wieder zurück. Mehr als 130 Gäste genossen das tolle Panorama, die zahlreichen Segelboote der wöchentlichen Donnerstagsregatta und die immer wieder schönen Perspektiven auf die Stadt Schwerin.

Präsident Rolf Paukstat, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Kai Lorenzen sowie Vorstandsmitglied Ulrich Kempf freuten sich über den großen Zuspruch und konnten auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Vertreter aus dem Landtag, den Stadtverwaltungen und -parlamenten, von Vereinen und Verbänden zur Ausfahrt begrüßen. An den Tischen wurde dann auch intensiv diskutiert und natürlich war der Ausgang der Landtagswahl in vielen Runden ein Thema.

Rolf Paukstat dankte der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin e.V. und der Weissen Flotte, die uns seit vielen Jahren mit ihrem Engagement die Treue halten!

Hier gelangen Sie zur Fotogalerie! Die Dampferfahrt wurde fotografisch in Szene von Dominik Peters.

Logo Sparkasse Mecklenburg Schwerin
Logo Sparkasse Mecklenburg Schwerin     24. Schweriner Dampferrunde mit
Beteiligung der Sparkasse M
ecklenburg-Schwerin e.V.
 

Der Unternehmerverband und die Sparkasse Mecklenburg-Schwerin e.V. luden am 08. September 2016 zur gemeinsamen Ausfahrt über den Schweriner See ein. Die jährliche Dampferrunde hat Tradition und leitet den beginnenden Herbst in der Landeshauptstadt Schwerin entspannt ein. Gäste aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Medien begleiten uns Jahr für Jahr auf dieser dreistündigen Ausfahrt. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen ging es vom Anleger in der Schlossbucht in den Heidensee, über den Innensee bis zum Paulsdamm, am Ostufer des Schweriner Innensee entlang bis in die Fährbucht und dann an den Inseln vorbei wieder zurück. Mehr als 130 Gäste genossen das tolle Panorama, die zahlreichen Segelboote der wöchentlichen Donnerstagsregatta und die immer wieder schönen Perspektiven auf die Stadt Schwerin.

Präsident Rolf Paukstat, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Kai Lorenzen sowie Vorstandsmitglied Ulrich Kempf freuten sich über den großen Zuspruch und konnten auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Vertreter aus dem Landtag, den Stadtverwaltungen und -parlamenten, von Vereinen und Verbänden zur Ausfahrt begrüßen. An den Tischen wurde dann auch intensiv diskutiert und natürlich war der Ausgang der Landtagswahl in vielen Runden ein Thema.

Rolf Paukstat dankte der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin e.V. und der Weissen Flotte, die uns seit vielen Jahren mit ihrem Engagement die Treue halten!

Hier gelangen Sie zur Bildergalerie! Die Dampferfahrt wurde fotografisch in Szene gesetzt von Dominik Peters.
Dienstag, 06. September 2016

5. Ostdeutsches Energieforum in Leipzig

Als Mitglieder in der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin waren die regionalen Verbände Mecklenburg-Vorpommerns Mitveranstalter des 5. Ostdeutschen Energieforum in Leipzig. Die Verbandspräsidenten Paukstat, Haacker und Jürgens sowie einige Mitgliedsunternehmen ließen es sich nicht nehmen, in Leipzig die Interessen der Unternehmen Mecklenburg-Vorpommerns zu vertreten. Gemeinsam nit den rund 300 Teilnehmern sowie den Ministerpräsidenten von Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie dem Minister für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung aus Mecklenburg-Vorpommern Christian Pegel wurde fachlich hoch kompetent über die Energiewende und ihre Auswirkungen diskutiert. Deutlich sichtbar der Schulterschluss der neuen Bundesländer mit Blick auf die ungerechte Verteilung der Netzkosten, welche die Strompreise im Osten rund 20 Prozent teurer machen - eine bundesweite Neuregelung ist überfällig! Die Botschaft scheint endlich im Bund angekommen zu sein, denn an einer einheitlichen Netzentgeltverordnung wird gearbeitet.

Am 28.Juni 2016 war es so weit: In der Aula des Schönberger Ernst - Barlach - Gymnasiums erhielten die 23 Schüler des Wahlpflichtkurses Jungunternehmerschule in einer feierlichen Abschlussveranstaltung aus den Händen des Schulleiters Frank Becker, der Geschäftsführerin des Unternehmerverbandes Norddeutschland Mecklenburg - Schwerin e.V. Pamela Buggenhagen und des UV - Regionalleiters Nordwestmecklenburg Dirk Dönges ihre Zertifikate überreicht, in denen ihnen die erfolgreiche Teilnahme an den insgesamt 32 Unterrichtseinheiten (Doppelstunden) mit den jeweiligen Inhalten bescheinigt wurde. Bestandteil dieses besonderen Unterrichts waren auch 6 Exkursionen im Rahmen der Unternehmenspraxis in Firmen verschiedener Branchen, darunter zuletzt am 07. Juni zur Weißen Wiek nach Boltenhagen und eine Woche später in die IAG Ihlenberger Abfallentsorgungsgesellschaft mbH. Bei diesen Exkursionen erhielten die Schüler viele wertvolle Informationen zu betrieblichen Abläufen sowie über die dort bestehenden vielfältigen Praktikums-, Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten.

Herzlich begrüßte Gäste dieser von Schülern des EBG - Musikensembles unter Leitung von Frau Gagzow kulturell sehr anspruchsvoll umrahmten Veranstaltung waren die Landrätin Nordwestmecklenburgs Kerstin Weiss, der Schönberger Bürgermeister Lutz Götze und Vertreter zahlreicher Unternehmen wie z.B. der IAG, EUROIMMUN Dassow, der debeka, der Mebak Metallbau GmbH Schönberg, der GAP Gesellschaft für Arbeitsförderung und Personalentwicklung Nord mbH, der Steuerberatungskanzlei Freund & Partner Schönberg und der Konzertagentur Lessing, die selbst als „ehrenamtliche Dozenten“ tätig waren bzw. die den Schülern bei Exkursionen ihr Unternehmen vorstellten, und der Ostseezeitung.   

Über den Verlauf des Kurses, ihre Erlebnisse und Ergebnisse berichteten die Schüler in einer von ihnen selbst zusammengestellten Präsentation.

Landrätin Weiss und Bürgermeister Götze unterstrichen mit ihrer Anwesenheit die Bedeutung dieser Veranstaltung und brachten in Grußworten ihre hohe Wertschätzung für die Jungunternehmerschule zum Ausdruck. Sie ermunterten die Schüler nach der Ausbildung bzw. dem Studium in der Region NWM zu bleiben, da es hier viele attraktive Unternehmen und hervorragende Lebensbedingungen gibt. Gut ausgebildete junge Menschen sollen unser Land und die Region NWM weiter voranbringen. Das unterstrich auch Dirk Dönges als geschäftsführender Gesellschafter der awekProtech GmbH Rehna und zugleich NWM - Regionalleiter.

Auch die Wismarer Schüler des Wismarer G. - Hauptmann - Gymnasiums erhielten am 18. Juli im Rahmen einer Schülervollversammlung durch ihre Kursleiterin und die stellvertretende NWM - Regionalleiterin des UV Andrea Ehlke die Abschlusszertifikate für die JUS überreicht. Dort waren es 37 absolvierte Doppelstunden, darunter ebenfalls mehrere Exkursionen in regionale Unternehmen wie z.B. in das Autohaus Preuss, zu WONNEMAR, in die Volks- und Raiffeisenbank Wismar, zu EUROIMMUN Dassow oder PALMBERG Schönberg. Von besonderer Bedeutung und sehr interessant war die Arbeit in den 3 Projekten „Der Laden“, „Gute Adressen Wismar“ und „Büroplanung“.  

Die Regionalleitung dankt allen Referenten und den Vertretern der besuchten Firmen sehr herzlich für ihr großes Engagement bei der Vorbereitung und Durchführung der Unterrichtseinheiten bzw. Exkursionen und den Vertretern beider o.g. Gymnasien, insbesondere den Lehrerinnen / Verantwortlichen für Berufs- und Studienorientierung Antje Epperlein in Schönberg und Ines Rittemann in Wismar, für die gute Zusammenarbeit und freut sich auf die Fortsetzung im neuen Schuljahr 2016 / 17.                

Am 09. Juni war die Eventlocation Alter Bahnhof Austragungsort des 3. gemeinsamen Unternehmerfrühstücks der FAW Fortbildungsakademie der Wirtschaft gGmbH und des Unternehmerverbandes Region Nordwestmecklenburg im Rahmen des 4. Deutschen Diversity - Tages. Thema war diesmal “familienfreundliche Unternehmen - ein Standortvorteil“.

Nach der Begrüßung durch Gastgeber Matthias Maack, der dieses 2014 nach Abschluss jahrelanger Um- und Ausbauarbeiten eröffnete Haus gemeinsam mit seinem Bruder mit großem Erfolg betreibt - beide waren Anfang des Jahres von der UV - Regionalleitung als „Unternehmer des Jahres“ der Region NWM für 2015 vorgeschlagen worden - ging es dann thematisch zur Sache. Rehnas Bürgermeister Jochen Oldenburg wies zu Beginn auf die erfreuliche Entwicklung seiner Stadt in den letzten Jahren hin, wozu sehr wesentlich die hier ansässigen Unternehmer beigetragen haben. Das neue Gewerbegebiet an der B104 am Ortsausgang Richtung Schönberg bietet ansiedlungswilligen Unternehmen beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit und soll zum weiteren wirtschaftlichen Aufschwung in der Stadt beitragen.

Matthias Diederich, 1. Stellvertreter der Nordwestmecklenburger Landrätin, gab einen Überblick über die aktuelle wirtschaftliche Situation und weitere Vorhaben im Landkreis und zur Flüchtlingssituation. Die schnellstmögliche Integration der Flüchtlinge in unsere Gesellschaft und den Arbeitsmarkt ist eine gemeinsame Aufgabe der Verwaltungen und Unternehmer und erfordert nach wie vor große Anstrengungen. Das Thema dieser Veranstaltung „Familienfreundlichkeit“  hat auch für den Landkreis und die Landrätin persönlich eine sehr große Bedeutung.

Sehr interessant waren auch die Ausführungen von Renate Oeding, Projektmanagerin in der Wirtschaftsfördergesellschaft Südwestmecklenburg mbH mit derzeit 8 Mitarbeitern. Sie stellte nicht nur ihre im Vgl. zu NWM personell und materiell deutlich besser ausgestattete regionale WFG vor, sondern auch die von dieser WFG herausgegebene Pendlerpost mit einer Auflage von 65.000 Stück und das Siegel „Familienfreundliches Unternehmen“. In den gegenwärtigen Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels kommt der „Familienfreundlichkeit“ immer größere Bedeutung zu. Sie ist inzwischen ein wichtiges Merkmal dafür ob ein Unternehmen für Arbeitnehmer attraktiv ist oder nicht und hilft somit Beschäftigte im eigenen Unternehmen zu halten und neue (qualifizierte) Mitarbeiter gewinnen zu können. Dazu gibt es im Landkreis LWL - PCH bereits viele gute Beispiele und immer mehr Unternehmen die sich ganz gezielt der Zertifizierung für die Vergabe dieses Siegels stellen (in die auch der UV einbezogen ist) und die nach erfolgter Vergabe nach außen mit diesem Siegel als attraktiver Arbeitgeber werben.

Volker Jödicke, Projektleiter „Lob in Aktion“ von der FAW Fortbildungsakademie der Wirtschaft gGmbH, berichtete über den Stand des seit April 2014 und noch bis April 2017 laufenden Projektes LoB - die Auftaktveranstaltung fand damals ebenfalls im „Alten Bahnhof“ Rehna statt - und stellte den „familienorientierten Service für Unternehmen (famos)“ vor. Dabei sollen auch gute Erfahrungen aus LWL / PCH genutzt werden. Schwerpunkt ist dabei z.B. neben Maßnahmen zur Erhaltung bzw. Herstellung der Gesundheit der Mitarbeiter vor allem die Absicherung der Betreuung der Kinder der Mitarbeiter, vor allem in Randzeiten. Dazu ist bereits ein immer größer werdendes Netzwerk aufgebaut worden und auch die Errichtung eigener betrieblicher Kindereinrichtungen wird zunehmend diskutiert bzw. ist wie z.B. bei EUROIMMUN Dassow bereits erfolgt. Auch durch solche Maßnahmen soll ein Umfeld geschaffen werden in dem sich die Beschäftigten motiviert und wohl fühlen. Er rief die Unternehmer auf die eigenen familienfreundlichen Leistungen auch bzw. verstärkt nach außen zu kommunizieren.

In zahlreichen individuellen Gesprächen in lockerer Runde nach den Vorträgen wurden zwischen den Teilnehmern Erfahrungen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft

Die Regionalleitung und Projektleiter Volker Jödicke danken den Referenten für ihre Beiträge und dem Hausherrn für die wiederum hervorragende Bewirtung.    
Montag, 25. Juli 2016

60 Jahre Zoo Schwerin

Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Zoologischen Gartens Schwerin gGmbh schauten Regionalleiterin Karin Winkler und Verbandsjuristin Christiane Schott auf einen Besuch im Zoo vorbei und gratulierten recht herzlich dem Geschäftsführer Dr. Tim Schikora. Dort wurde am Wochenende nicht nur das Jubiläum gefeiert, sondern auch das neue Nashorngehege eingeweiht. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und Unterstützung!
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