Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
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Betriebsprüfungen sind ein notwendiges Übel, und die nächste kommt bestimmt!

Das erste Unternehmerfrühstück dieses Jahres startete gleich mit einem heiklen Thema: „Die digitale Betriebsprüfung“. Rund 55 Unternehmerinnen und Unternehmer folgten der Einladung der Regionalleitung in die AOK Nordost.

Regionalleiterin und Referentin Karin Winkler begrüßte die zahlreichen Teilnehmer, sowie die ebenfalls geladenen Gäste vom Finanzamt Schwerin, den Sachgebietsleitern Betriebsprüfung Holger Wilcke und Sven Posekardt, die im Anschluss den Unternehmern/innen für Fragen zur Verfügung standen.

Auch wenn die Betriebsprüfung nicht zu vermeiden ist, so kann man sich doch gut darauf vorbereiten. So gab Winkler wichtige Hinweise zu den prüfungsrelevanten Sachverhalten und Dokumenten, sowie zu Aufbewahrungspflichten- und fristen, und dem Umgang mit den Prüfern. Geprüft wird alles was steuerlich relevant ist. Trotz fehlender gesetzlicher Definition, muss der Geprüfte alle Daten zur Verfügung stellen, die für die Besteuerung des Steuerpflichtigen von Bedeutung sind. Dass in den Unterlagen keine sensiblen Daten zu finden sind, z.B. von Mandanten oder Patienten, dafür hat der Steuerpflichtige selbst zu sorgen. Ebenfalls machte Winkler auf die verschärften Anforderungen bei der Kassenführung ab dem 01.01.2017 aufmerksam. Die Unternehmen müssen dann mit verschärften Prüfungen ihrer Kassensysteme und Kassenbücher rechnen. Grundsätzlich galten die verschärften Anforderungen schon seit 2010. Es gab jedoch einen Aufschub für die Umsetzung in der Praxis, doch nun endet die Übergangsfrist, so Winkler. Die Folgen einer falschen Kassenführung können dann teuer werden aufgrund von Steuernachzahlungen, die angesetzt werden aufgrund von Hinzuschätzung.

In der anschließenden Diskussion stellten Wilcke und Posekardt fest, das trotz der immer weitreichenden Digitalisierung, es bis dato noch kein Schweriner Unternehmen gibt, welches die Betriebsprüfung ausschließlich elektronisch/digital ermöglicht hat.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem Gastgeber Michael Bögner, Unternehmensbereichsleiter der AOK Nordost, für die Gastfreundschaft und Unterstützung.

BUGA 2025 in Schwerin - Die Wirtschaft sagt: Ja!

SVZ - Schwerin, 10.01.2017
Die Wirtschaft Westmecklenburgs bekennt sich zu den Vorhaben der Stadt Schwerin für eine BUGA im Jahr 2025
PRESSEMITTEILUNG vom 09.01.2017

Der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. verfolgt mit Sorge die Diskussion der letzten Wochen um die Pläne Schwerins für eine Bundesgartenschau im Jahr 2025. Die Unternehmerinnen und Unternehmer der Region Schwerin, aber auch ganz Westmecklenburgs, befürworten ohne Einschränkungen eine neue BUGA in Schwerin.

Bereits die BUGA 2009 war ein umfangreiches Konjunkturprogramm für die einheimische Wirtschaft. Es erfolgten direkte Investitionen von 47 Millionen Euro in die unmittelbare Durchführung der Gartenschau. Die BUGA löste darüber hinaus in Schwerin und den umliegenden Regionen Investitionen von 350 Millionen Euro aus und erwirtschaftete einen Überschuss von 5 Millionen Euro.

Die guten Erfahrungen sollten genutzt werden und dazu beitragen, eine BUGA 2025 mit neuen Ideen und Zukunftsperspektiven für Schwerin zu realisieren. Das angedachte Konzept passt hervorragend zur Stadt mit ihrem grünen und gesunden Image, greift die vorhandenen Gegebenheiten Schwerins auf und bezieht neue Bereiche mit ein. Dies trägt insgesamt zu einer weiteren zukunftsgerichteten Stadtentwicklung bei und wird bleibenden Mehrwert schaffen.

Eine Unterstützung und Förderung der BUGA 2025 in Schwerin durch das Land würde dazu beitragen, dass Land Mecklenburg-Vorpommern im positiven Sinne deutschlandweit und darüber hinaus in die Schlagzeilen zu bringen. Die Unternehmen der Region profitieren von direkt von den Investitionen, damit natürlich deren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Die zu erwartenden Besucherströme werden deutliche Umsatzzuwächse in verschiedensten Branchen der Region ermöglichen und die Gäste der BUGA werden im besten Sinne Werbung für das Land Mecklenburg-Vorpommern machen.

Die aus der Landesregierung signalisierte eher ablehnende Haltung für eine erneute Förderung einer BUGA in Schwerin scheint kurzsichtig und vor allem zu kurz gedacht. Die Ergebnisse der Landtagswahl 2016 scheinen nachhaltig zur Verunsicherung der etablierten Parteien sowie zur Erkenntnis geführt zu haben, man sollte in Mecklenburg weniger investieren und demonstrativ Vorpommern stärken. Die Wirtschaft in Westmecklenburg befürwortet deutlich, dass die Region Vorpommern zu unterstützen ist. Jedoch sind die, seit der Landtagswahl 2016 verstärkt unternommenen, Vorhaben und Maßnahmen bisher wenig zielführend. Sie erscheinen eher überstürzt und kopflos.

Die Wirtschaft denkt globaler. Als Teil der Metropolregion strahlt eine BUGA in Schwerin in Richtung Hamburg und weit darüber hinaus aus. Mit den Stärken des Landes gilt es zu wuchern, um insgesamt alle Regionen voranzubringen. Die Leuchttürme aller Regionen, ob nun Schwerin, Rostock, die Ostseeküste, die Insel Rügen und anderes mehr machen unser Land Mecklenburg-Vorpommern aus.

Daher gilt es, das BUGA Vorhaben positiv zu begleiten und zu transportieren, dass eine BUGA 2025 in Schwerin ein Gewinn für alle sein kann.


Rolf Paukstat                                   Karin Winkler                           Pamela Buggenhagen
Präsident                                         Regionalleiterin                       Geschäftsführerin

Pressemitteilung zum Download
Der Unternehmerverband in der Region Ludwigslust-Parchim begrüßt herzlich 3 neue Mitglieder in seinen Reihen. Wir führen diese in der Reihenfolge ihres Eintritts auf:

1. kke gmbh Kälte-, Klima- und Energietechnik, Dirk Rogmann, Ziegendorfer Chaussee 84, 19370 Parchim

2. USSLAR.CO Rechtsanwälte, Dr. Ludolf von Usslar, Buchholzallee 46, 19370 Parchim

3. Peter Bockholt, Ginsterweg 33, 19073 Wittenförden

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den neuen Mitgliedern!

Damit hat der Unternehmerverband in der Region 2016 bisher 21 neue Mitglieder gewonnen. 280 Mitgliedsunternehmen sind jetzt bei uns organisiert.

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Jahresabschluss in ASKLEPIOS Klinik

Am 19. Dezember fand der Jahresabschluss des Unternehmerverbandes der Region Ludwigslust-Parchim in der ASKLEPIOS Klinik Parchim statt. Traditionell lädt der Verband am Jahresende seine Mitglieder in ein Mitgliedsunternehmen ein.

Zu Beginn begrüßte der stellvertretende Regionalleiter Wolfram Reisener (Foto) die ca. 50 Gäste. Er blickte dann kurz auf das Verbandsgeschehen zurück. 280 Unternehmen sind aktuell in der Region Ludwigslust-Parchim organisiert. Zahlreiche Aktivitäten und Engagement auf vielen Ebenen waren zu verzeichnen.

Geschäftsführer Alexander M. Gross stellte dann sein Haus vor und gab auch einen Praxiseinblick. Die ASKLEPIOS Klinik ist mit ca. 300 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber in der Region. Das Krankenhaus besteht seit 111 Jahren am Standort. 8.000 stationäre- und 25.000 ambulante Fälle werden hier pro Jahr etwa versorgt. Gezeigt wurden OP-Saal und Herzkatheter.

Ärztlicher Direktor Dr. Rüdiger Wenzel informierte schließlich über sein ehrenamtliches Engagement in Nepal. Es ist das drittärmste Land der Welt. 90 Prozent der Menschen leben dort in absoluter Armut. Der Vortrag mit vielen Bildern beeindruckte die Zuhörer sehr. Dr. Wenzel führt vor Ort medizinische Studien durch und unterstützt über den Verein Nepalmed e.V. das Land direkt bei der medizinischen Versorgung.

Anschließend luden die ASKLEPIOS Klinik sowie der Unternehmerverband zu Speis und Trank ein. Gelegenheiten zu Gesprächen in lockerer Runde und die Möglichkeiten, neue Kontakte zu knüpfen, rundeten das Angebot für die Unternehmer ab.

Wir danken Alexander M. Gross, Rüdiger  Wenzel und der ASKLEPIOS Klinik für einen informativen Abend, der auch zeigte, wie gut es den Menschen eigentlich geht.
Mittwoch, 14. Dezember 2016

500 Follower auf Facebook

Sie ist die erfolgreichste Facebook-Seite der ostdeutschen Unternehmerverbände. Mit Kai Christoph Laude, Präsidiumsmitglied und Hotelmanager der Vila Vita Anneliese Pohl Seedorf am Plauer See, wurde diese Woche die 500er Grenze auf Facebook geknackt. So viele Personen und weitere zahlreiche Unternehmens-Accounts folgen uns inzwischen auf der offiziellen UV-Seite. Super!

Das Geheimnis für die große Akzeptanz liegt in der professionellen Öffentlichkeitsarbeit der UV-Geschäftsstelle. Mit aktuellen Beiträgen berichtet diese zeitnah von allen relevanten Verbandsaktivitäten. Gute Fotos und kurze prägnante Texte machen die Beiträge lesen- und sehenswert. Die Seite wird damit auch immer interessanter für die mehr als 600 Verbandsmitglieder und für Interessierte aus der regionalen Wirtschaft.

Potentiale hat der Auftritt noch bei der Gewinnung weiblicher Fans. Sie machen derzeit 34 Prozent aus und sind damit gegenüber den Männern mit 66 Prozent noch deutlich unterlegen. 478 Fans kommen übrigens aus Deutschland und 22 aus dem europäischen, dem asiatischen, afrikanischen und nord-sowie südamerikanischen Bereich.

Die effektivste Zeit für gute Posts liegt zwischen 9:00 – 21:00 Uhr. Hier sind derzeit statistisch die meisten Fans online. Auch die Interaktion mit den Beiträgen nimmt erfreulich zu. Gerade bei Beiträgen mit mehreren Fotos, bei Videos und Texten mit Verlinkung ist dies deutlich sichtbar.

Jeder kann Fan der UV-Seite werden. Mit einem kleinen „gefällt mir“ lässt sich das Netzwerk wirtschaftlich interessierter Menschen in Mecklenburg-Vorpommern noch weiter ausbauen.

Hier geht's zur Facebookseite: Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
Der letzte Arbeitskreis Personalwesen fand in diesem Jahr traditionell wieder bei der AOK Nordost statt. Bei Kaffee und Kuchen konnten die anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer Neues vom Arbeitsgericht Schwerin erfahren, sowie aktuelles aus der Rechtsprechung im Bereich des Arbeitsrechts. Nach der Begrüßung durch den Gastgeber Michael Bögner – Unternehmensbereichsleiter der AOK Nordost – berichtete die Referentin, Frau Brigitta Zwolski – Direktorin des Arbeitsgerichts Schwerin - zu den genannten Themen.

Im neuen Jahr gibt es vor allem für die Angestellten und Richter des Arbeitsgerichts Schwerin einige Neuerungen. So wird ab Januar 2017 der elektronische Rechtsverkehr eingeführt, sodass bald nur noch per Mausklick Schriftsätze u.ä. an ein elektronisches Gerichtspostfach geschickt werden kann. Mit der elektronischen Kommunikation müssen sich somit nicht nur die Richter befassen, sondern auch die Rechtsanwälte. Doch ob die Einführung tatsächlich Personal und auch Arbeit einsparen wird, wird sich wohl erst nach ein paar Jahren zeigen, so Zwolski. Denn die „Naturparteien“ (diejenigen, die nicht von einem Bevollmächtigten vertreten werden) sind nämlich nicht dazu verpflichtet, sodass trotzdem noch viel Papier im Umlauf sein wird, was aber wiederum eingescannt und verschickt werden muss. Mit der Einführung der elektronischen Akte ab 2018 wird man die Richter dann auch nur noch mit einem Bildschirm im Gerichtssaal antreffen, anstatt mit einer dicken Akte. Die Digitalisierung ist somit auch im Gericht angekommen.

Die gute wirtschaftliche Entwicklung der Region Schwerin, macht sich auch beim Arbeitsgericht bemerkbar, so berichtete Frau Zwolksi, dass in diesem Jahr, im Vergleich zum Jahr 2013, 550 weniger Klagen eingingen. Problematisch wird in Zukunft jedoch die weitere Entwicklung der Altersstruktur der Bevölkerung in M-V. Von den 630 Richtern und Staatsanwälten in M-V werden allein in 8 Jahren ¼ von ihnen in den Ruhestand gehen. In 13 Jahren dann die Hälfte. Doch Nachwuchs kommt schwer nach, sodass es schwer wird die 315 Richter und Staatsanwälte zu ersetzen, so Zwolski.

Nicht nur das bereitet Probleme, auch der Gesetzgeber macht den Richtern, in manchen Bereichen, die Arbeit schwer, was dann wiederum insbesondere bei den Arbeitgebern für Unverständnis sorgt. Dies regte bei den Unternehmern verständlicherweise die Diskussion an.

Wir bedanken uns auf diesem Wege nochmals ganz herzlich bei Frau Zwolski, dass sie sich wieder für die Unternehmer/innen die Zeit nahm und viele hilfreiche und wichtige Tipps gab, und natürlich bei dem Gastgeber für die freundliche Unterstützung.
Mittwoch, 14. Dezember 2016

Jahresausklang der Region Schwerin

In der letzten Woche kamen rund 90 Unternehmerinnen und Unternehmen zum gemeinsamen Jahresausklang der Region Schwerin im neu umgebauten Achteck zusammen. Der Gastgeber Frank Porsch präsentierte erstmals das Achteck als multifunktionalen Veranstaltungsort mit großer Fensterfront, Bühne und viel Nutzfläche. Für rund 400-500 Personen steht nun das Achteck für Kongresse, Tagungen und auch für Feiern zur Verfügung.

Zu heißem Glühwein, ausgeschenkt von Ulrich Kempf und Björn Mauch von der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin, begrüßte Regionalleiterin Karin Winkler die Mitglieder und Gäste und gab einen kurzen Rückblick über das Jahr 2016. Freuen konnte sich die Regionalleitung Schwerin über 14 Neumitglieder und wieder über zahlreich gut besuchte Veranstaltungen. Auch im neuen Jahr erwarten die Mitglieder wieder alt bewährte als auch neue Veranstaltungen. Neben einer Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl sollen auch neue Formate, wie ein „Unternehmerspeeddating“ die Unternehmer/innen zum Kennenlernen und Netzwerken einladen.

Nach einer schwungvollen Einlage der Musiker Sophie Elisabeth Schröder, Lennert Tensundern, Lukas Lang und Sönke Weißer von der Musik- und Kunstschule Ataraxia konnte am reichlich gefüllten Buffet – bereitgestellt vom Gastgeber - gespeist werden.

Ganz herzlich danken möchten wir Frank Porsch für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten und das schmakchafte Buffet, sowie Europcar und Ataraxia für die Unterstützung und musikalische Begleitung. Unser Dank gilt ebenfalls der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin, die uns bei den Veranstaltungen seit vielen Jahren finanziell und materiell unterstützt.

In diesem Sinne bedanken wir uns auch bei jedem einzelnen Mitglied für die angenehme Zusammenarbeit und für das aktive Mitwirken am gemeinsamen Verbandsleben.
Die IHK zu Schwerin, die Handwerkskammer Schwerin sowie der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg Schwerin e.V. sprechen sich gegen die Idee der Landesregierung aus, erfolgreiche Kommunen mit höheren Gewerbesteuern zu bestrafen. Finanzminister Mathias Brodkorb und Innenminister Lorenz Caffier möchten wirtschaftlich erfolgreiche Kommunen mit einer höheren Gewerbesteuer belegen. Schwächere Gemeinden sollen hierdurch eine höhere Chance auf Ansiedlung von Unternehmen erhalten. Dieses sei laut Brodkorb nötig, um das Niveau landesweit anzugleichen.

„Herr Brodkorb gefährdet mit seiner absurden Idee die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft in Westmecklenburg. Die Anhebung von Gewerbesteuerhebesätzen für wirtschaftlich starke Regionen hätte eine investitionsabschreckende Wirkung und wäre damit völlig kontraproduktiv. Herr Brodkorb nimmt sehenden Auges in Kauf, die gute wirtschaftliche Ausgangslage im Westen unseres Landes zu zerstören“, so Hans Thon, Präsident der IHK zu Schwerin. Es müsse genau andersherum gelten, die Stärken unseres Landes weiterhin zu stärken, indem prosperierende Regionen erfolgreich gefördert werden. Nur so kann Mecklenburg-Vorpommern wirtschaftlich Schritt halten, so Thon.

Der Vorschlag von Herrn Brodkorb zeigt keinerlei wirtschaftliches Verständnis und ist geeignet die wirtschaftliche Entwicklung des Landes durch ein negatives Image zu gefährden“, so Präsident Thon weiter.

"Die Politik macht Versprechungen und die Bürger und Unternehmen sollen dafür bezahlen" sagt Peter Günther, Präsident der Handwerkskammer Schwerin. "Umverteilung ist keine Wirtschaftsförderung und löst keine Strukturprobleme. Die Landesregierung ist gefordert, echte Konzepte vorzulegen und den Unternehmen keine neuen Belastungen aufzubürden."

Solidarität mit Vorpommern ist zu begrüßen, jedoch nicht auf Kosten der Wirtschaft. Dieses bringt uns im Land Mecklenburg-Vorpommern eher auseinander als zusammen. Wenn der Politik die Ideen fehlen, sind Steuererhöhungen für die Wirtschaft weder zukunftsweisend noch innovativ.“, so Rolf Paukstat, Präsident des Unternehmerverbandes Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.

Ein Blick in die Arbeitslosenstatistik zeigt, dass die Arbeitslosenquote im westlichen Landesteil bei weitem noch nicht den Durchschnitt von Schleswig-Holstein erreicht hat. Deshalb geht es darum, den westlichen Landesteil zu stärken und den Aufholprozess gegenüber den westlichen Bundesländern zu beschleunigen.
Die Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlins lud am 29. November zum diesjährigen Parlamentarischen Abend in die Vertretung des Landes Mecklenburg-Vorpommern ein. Um die Fahrt nach Berlin für unsere Mitglieder rundum lohnenswert zu gestalten, haben wir die Veranstaltung um ein eigenes Vorprogramm erweitert. Nach einer gemeinsamen Anreise per Bus besuchten rund 60 Unternehmerinnen und Unternehmer, davon ca. 40 aus unserem Verband und 20 von den Rostocker Kollegen, die Reichstagskuppel und wurden im Paul-Löbe-Haus vom Mitglied des Bundestages Frank Junge (SPD) empfangen. Sein Bundestagswahlkreis (Wahlkreis 013) umfasst ungefähr auch unsere Verbandsregion von der Küste bis zur Elbe. Junge berichtete bei einem kleinen Imbiss von seiner vielfältigen Arbeit zwischen seinem Wahlkreis und der Tätigkeit in Berlin.

Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend kam noch hinzu und nahm sich
ebenfalls trotz enger Terminkette Zeit, die Fragen der Unternehmerinnen und Unternehmer aus ihrer Heimatregion zu beantworten. Viele der Themen standen im Zusammenhang mit dem Fachkräftemangel und der dazu so wichtigen Familien- und Bildungspolitik in Deutschland. Diese sehr intensive, aber durchaus ehrliche und lockere Gesprächsrunde mit der Ministerin und Frank Junge sowie das Angebot für weitere Gespräche wurden unter den Unternehmern sehr positiv aufgenommen und als Wertschätzung ihrer Leistung empfunden.

Statt einer eigentlich geplanten Pause konnten wir noch einen weiteren spannenden Programmpunkt einbauen. Im digitalen Showroom im Telefunken Hochhaus am Ernst-Reuter-Platz hatten Interessierte die Möglichkeit, sich anzuschauen, wie das Weihnachtsfest und der Weihnachtsbraten der Zukunft aussehen wird.
 
Der sich anschließende Parlamentarische Abend in der Vertretung des Landes Mecklenburg-Vorpommerns fand unter der Überschrift „Zuwanderung – Chance für die Wirtschaft?“ statt. Die Diskussion sollte provozieren. Während Politik und Großunternehmen sich scheinbar darin einig sind, dass Zuwanderer und Flüchtlinge als Fachkräfte von morgen unsere Personallücken füllen werden, fragt sich der Mittelstand eher, wie dies konkret von statten gehen soll. Bieten doch gerade die Großunternehmen nur eine lächerlich geringe Zahl von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen für Flüchtlinge an. Dass die übergroße Mehrheit der Migranten nicht ausreichend qualifiziert ist, muss thematisiert werden. Und auch wie der Mittelstand, bei dem aller Voraussicht nach die größten Lasten der beruflichen Integration liegen werden, dies bewältigen soll.

Nach der Begrüßung von Dr. Pirko Kristin Zinnow, Staatssekretärin für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund sowie Impulsreferaten von Professor Dr. Helge Braun, CDU, Mitglied des Bundestages und Staatsminister bei der Bundeskanzlerin sowie Hartmut Bunsen, Sprecher der Interessengemeinschaft und Präsident des Unternehmerverbandes Sachsen wurde auf dem Podium kontrovers diskutiert. Hier trugen neben Braun und Bunsen Professor Reint E. Gropp, Ph.D., Präsident Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle, Dr. Josef Westerhausen, Geschäftsführender Gesellschafter Deutsche Gesellschaft für Lebensmittelsicherheit, Wasser- und Umwelthygiene mbH sowie Carlotta Köster-Brons, Leiterin des Randstad Hauptstadtbüro Berlin zu einer spannenden Runde bei. Frank Nehring (wirtschaft+markt) sowie Steffen Heller (Geschäftsführer UV Brandenburg- Berlin), in dessen Händen auch die Vorbereitung der Veranstaltung lag, moderierten gekonnt und blieben hartnäckig.

Nach einem langen Tag mit vielen Eindrücken, interessanten Gesprächen und reichlich neuen Kontakten waren viele erst weit nach Mitternacht wieder zu Hause. Vielen Dank an alle Unterstützer und die gut aufgelegten Mitreisenden, was für alle dazu beitrug, einen zwar vollgepackten, aber auch entspannten Tag zu erleben

Dank auch an unser Mitgliedsunternehmen Krohn Busreisen aus Grevesmühlen, wir wurden von dem netten Kollegen sicher und pünktlich an all unsere Stationen gebracht.
Rappelvoll beim Unternehmerfrühstück im edlen Ambiente im Seehotel Boltenhagen. Gemeinsam mit der WWG begrüssten wir  mehr als 50 Unternehmerinnen und Unternehmer. Vollgepackt mit interessanten Beiträgen u.a. von Landrätin Kerstin Weiss, Wismars Bürgermeister Thomas Beyer, Verbundgeschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Wismar Edgar Macke, Personalleiter der MV Werften GmbH Wismar Björn Cleven sowie Jürgen Seidel, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg - Vorpommern. Es blieb aber auch Zeit, das Frühstück zu geniessen - herzlichen Dank an die Mitarbeiterinnen des Seehotels für den hervorragenden Service und an alle Referenten !
Im Februar 2016 hat der Unternehmerverband in der Region Ludwigslust-Parchim seinen Mitgliedern ein neues Veranstaltungsformat angeboten. Thema: Mitglieder des Unternehmerverbandes knüpfen Kontakte untereinander und tauschen sich aus. Das 1. UV-Business-Speed-Dating ist von den Unternehmern sehr gut angenommen worden. Sie haben sich mit großer Mehrheit eine Fortsetzung gwünscht. Diese fand nun statt am 21. November beim Mitgliedsunternehmen Landstuben Groß Laasch in der Nähe von Ludwigslust.

Das 2. UV-Business-Speed-Dating war wieder ein voller Erfolg. Ca. 30 Mitglieder waren dabei. In den für diese Veranstaltung ideal passenden Räumlichkeiten der Landstuben Groß Laasch kamen sie miteinander ins Gespräch. Regionalgeschäftsstellenleiter Guido Raabe, der auch die Moderation übernahm, erklärte zu Beginn kurz die Regeln und dann ging es auch schon los.

Mit dem neuen Veranstaltungsformat geben wir den Mitgliedern noch bessere Gelegenheiten, die anderen Mitglieder des Verbandes kennenzulernen. Wer sind die Mitglieder? Was umfasst ihre Geschäftstätigkeit konkret? In persönlichen Gesprächen befragen sich die Unternehmer und stellen dabei natürlich auch ihre Firmen vor. Der Unternehmerverband möchte die Wirtschaft zusammenführen. Es freut uns, wenn die Mitgliedsfirmen untereinander Geschäfte machen. Voraussetzung dafür ist, dass die Unternehmen voneinander wissen.

Bereits in der Einladung wurde darum gebeten, Visitenkarten mitzubringen. Es gab wieder viele Möglichkeiten, schnell Geschäftskontakte zu pflegen und zu knüpfen. Vier Minuten Gesprächszeit am Tisch, dann ertönt ein akustisches Signal. Durch den Glockenschlag wird der Tischwechsel angekündigt und die Mitglieder erhalten einen neuen Gesprächspartner. Die Branchenvielfalt des Unternehmerverbandes wird durch die Veranstaltung ebenfalls klar transparent.

Nach dem offiziellen Teil gab es weitere Gelegenheiten zum Austausch untereinander. Viele Teilnehmer blieben noch vor Ort und nutzten diese Möglichkeiten. Bereits am Abend gab es positive Resonanzen. Ein weiteres Business-Speed-Dating wird gewünscht. Wir nehmen die Wünsche und Hinweise der Anwesenden gern auf.

Wir danken den Landstuben Groß Laasch, Annett und Dietmar Schmitt, für die Ausrichtung und Unterstützung bei der Organisation!
Dienstag, 08. November 2016

Weihnachtsaktion "hier und jetzt helfen"

Die Verbandsregion Schwerin und natürlich gern darüber hinaus unterstützt in diesem Jahr die Weihnachtsaktion „hier und jetzt“. Die Aktion „hier und jetzt“ geht zum zweiten Mal an den Start. Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr hoffen die Initiatoren um unsere Verbandsmitglieder teamgeist und mandarin medien wieder auf viele hilfsbereite Unterstützer/innen, damit wir gemeinsam möglichst vielen bedürftigen Kindern & Jugendlichen ein schönes Weihnachtsfest bereiten können. 

Worum geht es? Es können Geschenke gepackt und an verschiedenen Sammelstellen bis zum 16.12.16 in der Stadt Schwerin abgegeben werden. 

Mehr Infos gibt es unter: www.hier-und-jetzt-helfen.de

(Wer macht mit, Sammelstellen, Geschenk-Formular, Infos zur Abgabe, Beschreibung der Aktion, etc).

Bei Fragen können Sie sich gern an Uta Schellenberg oder Niklas Jordan unter  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.

Lust mit anzupacken und mitzuhelfen? Dann: "Hier und Jetzt"

Das ist allen Beteilgten eine Herzensangelegenheit!
http://www.hier-und-jetzt-helfen.de/
Am 24. Oktober 2016 lud der Unternehmerverband der Region Ludwigslust-Parchim seine Mitglieder ins Van der Valk Landhotel Spornitz ein. Thema der Veranstaltung: Wechselmöglichkeiten von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung - Bestandsaufnahme der gesetzlichen Regelungen und Voraussetzungen. Welche Bedeutung hat das 55. Lebensjahr? Referent war Rechtsanwalt Raik Pentzek, Fachanwalt für Sozialrecht, ETL Rechtsanwälte GmbH.

Über 40 Unternehmer konnte Regionalleiter Wolfgang Waldmüller begrüßen. Das zeigte klar die Bedeutung der Thematik. Viele privat Krankenversicherte sehen sich Jahr für Jahr enormen Beitragssteigerungen gegenüber. Je älter man wird, desto höher werden die Beiträge. Vor allem gerade dann, wenn man aus dem Berufsleben ausgeschieden ist. Nicht selten zahlen Versicherte monatlich dann über 700 Euro an Beitrag. Viele Betroffene prüfen deshalb den Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung. Das ist die nahezu einzige Möglichkeit, im Alter nicht durch Krankenversicherungsbeiträge überfordert zu werden. Wie, wann und unter welchen Umständen ein Wechsel möglich ist, darüber sprach Rechtsanwalt Raik Pentzek.

Handlungsmöglichkeiten gibt es vor allem für die unter 55-jährigen. Sie können noch reagieren. Der Vortrag war hochinteressant und informativ. Eine gute Beratung vorab ist sehr empfehlenswert. Dem Vortrag schlossen sich Fragen der interessierten Mitglieder an. Dem Unternehmerverband ist es wichtig, seine Mitgliedsunternehmen als Dienstleister über aktuelle Themen des Sozialrechts zu informieren. So konnten an diesem Abend viele offene Fragen geklärt werden. Für weiteren Beratungsbedarf wurden die entsprechenden Kontaktmöglichkeiten aufgezeigt.
Mit einem Klick gelangen Sie kostenfrei zur November-Ausgabe des Online-Magazins von WIRTSCHAFT+MARKT. In W+M Kompakt November2016 finden Sie neben einem großen Special zum Ostdeutschen Wirtschaftsforum Nachrichten und Termine aus den neuen Bundesländern und Berlin. Dazu der monatliche ifo Geschäftsklimaindex für Ostdeutschland, Literaturempfehlungen für Unternehmer und Blitzlichter vom enviaM-Energiekonvent und dem UV-Branchentag.

Als besonderen Service bietet Ihnen WIRTSCHAFT+MARKTin dieser Ausgabe die Möglichkeit, die aktuelle Printausgabe WIRTSCHAFT+MARKT 6/2016 kostenfrei online zu lesen.
Am 14. Oktober war das Upahler Kaffeewerk – aus früheren Zeiten vielen noch unter dem Namen Viva Coffee bekannt – Gastgeber des zweiten gemeinsamen Unternehmerfrühstücks 2016 des UV Region Nordwestmecklenburg mit dem Bürgermeister und der Wirtschaftsförderung der Stadt Grevesmühlen. Rund 60 Teilnehmer waren gekommen, um sich zu informieren, in zwangloser angenehmer Atmosphäre Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Als Vertreterin des Gastgebers stellte die Personalverantwortliche Susanne Kutschenreiter die Upahler Kaffeewerke mit derzeit rd. 110 Mitarbeitern, darunter 13 Azubis, vor. In einer spannenden Präsentation erläuterte sie die Entwicklung des Werkes vom Baubeginn in 2008 bis heute. Jährlich werden 4.500 t Instantkaffee produziert, fast ausschließlich für den russischen und ukrainischen Markt. Seit 2012 gehört dieses Werk zur internationalen Strauss Coffee - Gruppe. Gesucht werden auch in Upahl gute Fachkräfte und bereits jetzt Azubis für 2017.

In einem Werksrundgang unter Führung der Produktionsverantwortlichen Nic Ohlrich und Marcus Lenschow konnten sich die Teilnehmer selbst ein anschauliches Bild von den örtlichen Gegebenheiten und dem Herstellungsprozess in seinen verschiedenen Stufen machen.

Dr. Finke als Vertreter des Landkreises NWM, Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, berichtete über Aktuelles aus seinem Verantwortungsbereich. Für die gute wirtschaftliche Entwicklung im Kreis sprechen Arbeitslosenzahlen von z.T. nur noch 5% in einigen Gebieten, was weit unter dem Landesdurchschnitt liegt. Viele Orte, besonders an der Ostseeküste, sind zu Anziehungspunkten für Touristen aus ganz Deutschland und dem Ausland geworden. Besonders wichtig für die Region und die Wirtschaftsförderung in der nächsten Zeit ist der Breitbandausbau, der durch den Bund und das Land M-V mit bis zu 90% der Kosten gefördert wird. Es gibt aktuell 14 Projektgebiete. Gegenwärtig werden die Auftragsunterlagen vorbereitet, die rechtssicher sein müssen. Ziel sind die Gewährleistung von mindestens 50 MBit/s für Private und 100 Mbit/s für Gewerbliche bis zum Jahr 2018.

Rechtsanwalt Matthias Landmann von der Grevesmühlener Kanzlei Ludewig Busch Gloe referierte zur Thematik „Wie gehe ich als Arbeitgeber mit Lohnpfändungen des Arbeitnehmers um“ und gab den Teilnehmern dazu viele wertvolle Informationen, was im konkreten Fall zu beachten bzw. zu tun ist. Dass dieses Thema von großem Interesse ist unterstrichen zahlreiche Fragen und Ergänzungen der Teilnehmer.

Die Regionalleitung dankt dem Gastgeber sehr herzlich für seine Gastfreundschaft und die Führung, den Vertretern der Stadt GVM für die wieder sehr gute Zusammenarbeit und den Referenten für ihre Beiträge.
Am 20.09.2016 fand in Schwerin in der Barmer GEK der Arbeitskreis Personalwesen zum Thema „Arbeitszeit“ statt. Die Gastgeberin Simone Borchardt und Verbandsjuristin Christiane Schott begrüßten die zahlreich erschienen Teilnehmer. Diese konnten sich rund um das Thema informieren, insbesondere über grundlegende Regelungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zur Einteilung und Veränderungen der Arbeitszeit.

Eine Woche später tagte der Arbeitskreis zu dem gleichen Thema dann in Nordwestmecklenburg, diesmal im Ingenieurbüro Möller GbR in Grevesmühlen.

Zu Beginn hatten es sich die beiden Inhaber / Gesellschafter Eckhard und Stefan Möller nicht nehmen lassen die Teilnehmer persönlich zu begrüßen. Sie stellten die Entwicklung ihres in seiner Branche in NWM führenden Unternehmens seit der Gründung am 01.07.2002 durch Eckhard Möller mit seinen derzeit 12 Mitarbeitern dar. Die Haupttätigkeitsbereiche sind Tief- und Straßenbau und Wasserwirtschaft. Neben der eigentlichen Arbeit steht derzeit auch die Vorbereitung der Firmenübergabe vom Vater auf seinen Sohn Stefan im Vordergrund, die in einem fließenden Prozess in den nächsten 1 bis 2 Jahren erfolgen soll. Durch die geklärte Nachfolgeregelung kann das Unternehmen auch in der Zukunft weiter agieren und die Arbeitsplätze der Mitarbeiter sichern.

Im Anschluss daran berichtete Verbandsjuristin Christiane Schott zu o.g. Thematik und gab diverse Informationen und Handlungsempfehlungen. Sie hob hervor, dass es zwar viele verschiedene Möglichkeiten zur Gestaltung der Arbeitszeit gibt, aber der Arbeitgeber vieles zu beachten hat um rechtssicher agieren zu können. Wichtig für den Arbeitgeber sind auch hier konkrete Regelungen, Dokumentationen und Nachweise sowie die Vermeidung von Formfehlern. Rechtsanwalt Matthias Landmann von der Kanzlei Ludewig Busch Gloe ergänzte die Ausführungen anhand praktischer Beispiele aus gerichtlichen Verfahren, die deutlich machten, welche finanziellen und andere Folgen auf den Arbeitgeber im Falle eines Rechtsstreites zukommen können wenn er es verpasst hat rechtzeitig klare Regelungen zu treffen bzw. wenn er Nachweise nicht vorlegen kann.

Edgar Macke, Verbundgeschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Wismar, nutzte als gern gesehener Gast diese Veranstaltung um über die aktuelle Situation und die voraussichtlichen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt in NWM bzw. M-V zu berichten (die Arbeitslosenquote beträgt in einigen Regionen Nordwestmecklenburgs derzeit nur rd. 5%). Flexible Arbeitszeitregelungen können dabei helfen die schwierige Arbeitskräftesituation (Fachkräftemangel) zu entspannen und die Attraktivität des Arbeitgebers für Arbeitnehmer zu erhöhen. Er rief die Arbeitgeber zu einer engen vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit auf.

In einer regen Diskussion berichteten die Teilnehmer aus ihrer eigenen - manchmal von der Theorie abweichenden - täglichen Praxis und anhand konkreter Beispiele über persönliche Erfahrungen, woraus sich ein reger konstruktiver Gedankenaustausch entwickelte.

Die Regionalleitungen danken den Gastgebern herzlich für die Ausrichtung dieser Veranstaltung und für ihre interessanten Informationen, ebenso der Referentin, die auch viele Fragen beantwortete, und Edgar Macke für ihre Ausführungen.

Am 13.12.2016 findet die Jahresabschlussveranstaltung zum Arbeitskreis Personalwesen statt. Bitte merken Sie sich diesen Termin schon einmal vor.
Am 19. Oktober 2016 überreichte Regionalleiter Wolfgang Waldmüller an 7 Schüler der 10. Klasse des Friedrich-Franz-Gymnasiums in Parchim die Zertifikate für die erfolgreiche Teilnahme am Kurs Jungunternehmerschule. Die Schüler beschäftigten sich in den Lehrveranstaltungen mit den Grundzügen der Betriebswirtschaft. Somit werden das Verständnis für das Unternehmertum und deren Kreisläufe aufgezeigt. Am Ende gehen 5 Absolventen in die gegründete Schülerfirma des Gymnasiums und können ihr "Erlerntes" unter Beweis stellen. Für uns als Unternehmerverband eine große Freude, junge Menschen zur Selbstständigkeit zu motivieren und zu begleiten.

Der AWT-Lehrer des Gymnasiums Burkhard Neels war ebenfalls bei der Übergabe dabei. Ihm ist es neben Schulleiter Volkhard Merzsch wesentlich zu verdanken, dass das Projekt am Parchimer Gymnasium umgesetzt wird. Herr Neels leitet traditionell die einführenden Stunden in die Jungunternehmerschule. Aus den Reihen der Dozenten waren Günter Schulze (VR-Bank Parchim eG) und Rene Tlotzeck (Debeka Parchim) anwesend bei der Zertifikatsübergabe.

Seit 17 Jahren unterrichten ehrenamtliche Dozenten von Mitgliedsunternehmen an der vom Unternehmerverband ins Leben gerufenen Jungunternehmerschule. Das Fach "Jungunternehmerschule" wurde im Rahmen des Wahlpflichtunterichts der Klasse 10 integriert. Besonderes Anliegen des Unternehmerverbandes ist es natürlich, die Schüler als künftige Fachkräfte in der Region zu binden.

Ein besonderer Dank gilt natürlich auch den Dozenten aus unseren Mitgliedsunternehmen: Regine Wetzig (DBL Textil-Service-Mecklenburg GmbH), Ariane Saß (Stadtwerke Parchim GmbH), Günter Schulze (VR-Bank Parchim eG), Wolfram Reisener (Schmidt & Partner GmbH Steuerberatungsgesellschaft), Rene Tlotzeck (Debeka Parchim). Sie alle tragen dazu bei, dass Schülern bereits in der 10. Klasse Grundlagen unternehmerischen Handelns vermittelt werden.
Beim letzten Schweriner Unternehmerfrühstück in diesem Jahr diskutierten rund 30 Unternehmerinnen und Unternehmer mit dem neuen Generalintendanten des Mecklenburgischen Staatstheaters Lars Tietje über die Korrelation von „Kultur und Wirtschaft“ in der Landeshauptstadt.

Im Foyercafé des Theaters begrüßte Karin Winkler die Teilnehmer, Gäste und Referenten zum 4. Unternehmerfrühstück und übergab sodann das Wort an Lars Tietje. Dieser freute sich die Wirtschaft, vertreten durch die anwesenden Unternehmer/innen, in seinem Hause begrüßen zu dürfen. Seit 1.08.2016 ist er nun neuer Generalintendant und Geschäftsführer des Mecklenburgischen Staatstheaters. Trotz anfänglicher Aufregung um den Wechsel des Ensembles hat sich nach vielen Gesprächen nun doch alles beruhigt, so Tietje. Auch die Zusammenarbeit mit dem Vorsitzenden der Gesellschaft der Freunde des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin e.V., Dr. Michael Jungrichter funktioniert hervorragend. „Wir haben uns gesucht und gefunden“, so Tietje. Dennoch steht dem Generalintendanten einiges bevor: Die Steigerung der Besucherzahlen, eine Lösung finden für den Standort der Schlossfestspiele im Alten Garten und die Wirtschaftlichkeit des Staatstheaters. Die Bewerbung zum Weltkulturerbe sieht Tietje ebenfalls als große Chance für Schwerin. Lars Tietje hat viel vor und freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Unternehmen und der Wirtschaft. Er betonte diesbezüglich seine Gesprächsbereitschaft mit den Unternehmern. „Wer Ideen oder Vorschläge hat, kann gerne das Gespräch mit mir suchen“, so Tietje.

Nicht nur der Generalintendant ist guter Hoffnung für die Zukunft, sondern auch Dr. Michael Jungrichter. Das Theater bekommt viel Unterstützung, nicht nur vom Theaterverein, sondern auch von den Einwohnern Schwerins selbst. „Das Engagement und die Spendenbereitschaft ist sehr groß“, so Jungrichter. Das Theater liegt den Schwerinern sehr am Herzen.

Unter der Moderation von Norbert Bosse wurde anschließend viel diskutiert und gefragt. Wir bedanken uns herzlich bei dem Gastgeber für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten und freuen uns auch in Zukunft auf eine gedeihliche Zusammenarbeit.
Auf dem vierten Branchentag der regionalen Unternehmerverbände des Landes am 13. Oktober 2016 stand in diesem Jahr der Wirtschaftszweig „Bau- und Immobilienwirtschaft“ im Mittelpunkt. Rund 80 Teilnehmer nahmen die 13 spannenden Referate im Plenum und in drei Workshop zum Anlass, im Technologie- und Gewerbezentrum Wismar gemeinsam zu diskutieren. Die Beiträge und Workshopthemen deckten ein breites Spektrum der verschiedenen Schwerpunkte und aktuellen Herausforderungen der Unternehmen dieser Branche ab und betonten deren Stellenwert - mit den vielfältigen angrenzenden und sich überschneidenden Geschäftsfeldern - in Mecklenburg-Vorpommern nochmals.

Einige, der auf Grund der Zeit nur angeschnittenen, Themen werden wir in weiteren Veranstaltungen sicher noch einmal aufgreifen und vertiefen. Herzlichen Dank an alle Referenten und Gäste!

Sie finden hier einige Beiträge der Referenten zum Nachlesen:

Prof. Dr. Carl Thümecke / Präsident Bauverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
„Bauwirtschaft in Mecklenburg- Vorpommern - im Spannungsfeld zwischen Dienstleistung und produzierendem
Gewerbe“

Dipl.-Kfm. Christian Fuest EBZ / Business School - University of Applied Sciences Bochum
„Alternative Finanzierungsformen für mittelständische Immobilienunternehmen“

Robert Erdmann  / Geschäftsführer LGE Mecklenburg-Vorpommern GmbH
„Preisbildende Faktoren bei der Grundstücksentwicklung“ (Workshop I)

RA Jürgen Sattler Kanzlei "Sattler und Koll." Rostock / Rechtsberater des IVD-Nord in Mecklenburg-Vorpommern
„Rechtliche Rahmenbedingungen des Immobilienmarktes - Bremser oder Beschleuniger, das ist hier die Frage?“ (Workshop II)

Dipl.-Ing. Marcus Fourmont / Fachbereichsleiter Tragwerksplanung INROS LACKNER SE
„Ganzheitliche digitale Planung – Praxisbeispiele“ (Workshop III)

Christian Weiß / Geschäftsführer  Rostock Business – Gesellschaft für Wirtschafts- und Technologieförderung Rostock mbH
Thorsten Ries / Geschäftsführer Heinr. Hünicke GmbH & Co. KG
„Wie und wo wird in Zukunft gearbeitet?“ (Workshop III)

Programm
zum Branchentag und Referentenliste

Der Branchentag wurde fotografisch begleitet von Dominik Peters.

TV SCHWERIN berichtet
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