Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
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Die Regionalleitung Ludwigslust-Parchim der gleichnamigen Verbandsregion des Unternehmerverbandes, schlägt Frank Rohloff (Foto), Geschäftsführer BBM Einrichtungshaus GmbH, für die Auszeichnung "Unternehmer des Jahres 2019" vor.

Frank Rohloff wird nominiert, da er die Bewertungskriterien für die Auszeichnung erfüllt. Er wird vorgeschlagen, neben den Vorschlägen aus den Verbandsregionen Nordwestmecklenburg und Schwerin.

Das Unternehmen ist über 25 Jahre Mitglied im Unternehmerverband. Es besteht seit 28 Jahren. Frank Rohloff hat in der Region seine Firma, praktisch ohne Förderung aufgebaut und kontinuierlich weiterentwickelt. Angefangen mit 4 Verkäufern, arbeiten heute 110 Beschäftigte im Unternehmen. In der Möbelbranche ist der Betrieb in der Region Nr. 1 und seit Jahren Nr. 3 in ganz MV. Die Umsätze sind auf einem hohen Niveau. Die Bedeutung der Beschäftigten als größtes Kapital eines Unternehmens, hat Frank Rohloff von Beginn an erkannt. Er investiert seit Jahren hohe Beträge in die Mitarbeiter. Die Leistungen für die Beschäftigten sind außergewöhnlich vielfältig. Speziell betonen möchten wir hier noch den großen Einsatz für Mitarbeiter, die unverschuldet in Notsituationen geraten.


Im Bereich Innovation und Modernisierung sind bekannte Eigenmarken entwickelt worden. Diese besitzen eine sehr gute Qualität. Eine hohe Kundenzufriedenheit ist messbar. Digitalisierung wird im Unternehmen wegweisend umgesetzt.  In diesem Bereich wird ebenfalls ständig optimiert. Die Kunden bekommen damit einen noch besseren Service. Zertifizierungen und Topbewertungen unabhängiger Sachverständiger sind klarer Beleg dafür.

Das Engagement in der Region ist absolut lobenswert und mit eigenem personellem Einsatz und sehr großen finanziellen Aufwendungen verbunden. Auf sehr vielen Ebenen wird hier unterstützt. Wir stellen besonders heraus, dass bei Unglücken (z.B. Wohnungsbrand), von denen aus der Zeitung Kenntnis erlangt wird, sofort unbürokratisch und schnell geholfen wird.  Frank Rohloff nimmt hier in vorbildlicher Weise Verantwortung als Unternehmer wahr und stärkt das Ansehen des Unternehmertums in der Öffentlichkeit.

Bei Aufträgen und Erweiterungsinvestitionen wird auf Firmen der Region zurückgegriffen. Seit Jahren ist BBM Gastgeber großer UV-Veranstaltungen. Die Resonanzen waren immer groß, bis zu 100 Gäste wurden begrüßt. Dabei hat BBM im erheblichen Umfang finanziell unterstützt. Im Rahmen der Verbandsjubiläen 20 und 25 Jahre UV hat BBM den Verband ebenfalls großzügig unterstützt.  In den Verbandsgremien Regionalleitung und Präsidium bringt sich Frank Rohloff seit vielen Jahren aktiv ein. Er ist auch Mitglied der AG Stadtentwicklung Parchim. Eine Gruppe, in der UV-Mitglieder mit der Stadt Projekte initiieren und umsetzen, welche die Kreisstadt Parchim verschönern.

Bei der beeindruckenden Entwicklung des Unternehmens ist Frank Rohloff immer bodenständig und bescheiden geblieben. Das überragende soziale Engagement ist Beweis dafür und die Tatsache, dass er erhebliche Sponsoringsummen erst nach mehrmaligem Nachfragen benannte.

Der Erfolg von BBM ist nicht denkbar ohne den Bruder von Frank Rohloff, Jörg Rohloff. Er steuert den Einklauf für alle BBM-Einrichtungshäuser und hat somit eine hohe finanzielle Verantwortung. Die Eltern der Gebrüder Rohloff haben Anfang der 90-er Jahre eine Anschubfinanzierung gegeben. Ohne diese, wären viele Investitionen auch nicht realisierbar gewesen.

Frank Rohloff ist für uns "Unternehmer des Jahres 2019", weil er sein Unternehmen ohne Förderung, quasi fast allein aus dem Stand aufgebaut hat. Er hat es weiterentwickelt über die Jahre. In der Region zur Nummer 1 in der Branche und in MV zur Nr. 3 am Markt etabliert. BBM ist ein großer Arbeitgeber in der Region. Frank Rohloff gibt somit vielen Menschen Beschäftigungsmöglichkeiten und damit dauerhafte Zukunftsperspektiven. 

Die vielen Leistungen für die Beschäftigten zeigen, dass Mitarbeiterbindung für ihn oberste Priorität hat. Frank Rohloff engagiert sich auf vielen Ebenen und nimmt in vorbildlicher Weise soziale Verantwortung als Unternehmer wahr.  
Der Start in das neue Verbandsjahr der Verbandsregion Schwerin fand am 29.01.2020 mit dem traditionellen Wirtschaftsforum in den Räumlichkeiten der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin statt.

Ein Highlight der Veranstaltung war die Vorstellung des Nominierten für den „Unternehmer des Jahres“ aus der Verbandsregion Schwerin. In diesem Jahr hat sich die Regionalleitung für Herrn Torsten Hecht von der Com In Unternehmensgruppe entschieden. Das Unternehmen ist deutscher Marktführer von Softwarelösungen im Bereich des betrieblichen Immobilien- & Liegenschaftsmanagements für Unternehmen mit Filialsystem und bietet Full-Service IT-Dienstleistungen in den Bereichen Infrastruktur, Sicherheit und Datenmanagement. Zu seinen Kunden zählen international tätige Unternehmen (z.B. Mc Donald‘s, EDEKA, OTTO Group etc.) ebenso wie erfolgreiche Unternehmen des Mittelstands und der öffentlichen Hand.

Im Anschluss berichtete 1. Stellvertreter des Oberbürgermeisters sowie Dezernent für Wirtschaft, Bauen und Ordnung, Bernd Nottebaum, über die aktuellen Ereignisse und Vorhaben zur Wirtschaftsentwicklung in Schwerin.

Natürlich blieb auch noch Zeit für das Netzwerken der Unternehmerinnen und Unternehmer in gemütlicher Runde. Großer Dank geht an die Hausherren Herrn Ulrich Kempf und Herrn Kai Lorenzen, welche der Verband für ihre langjährige Unterstützung an diesem Abend mit der Verbandsehrennadel auszeichnete.

TV:Schwerin begleitete die Veranstaltung. Der Videobeitrag findet sich hier.


// Frederike Naylor
"Herausforderungen annehmen - unternehmerisch handeln", so lautete das Thema der Rede von Gastredner Norbert Rethmann (Foto). Er hat 1961 das Unternehmen von den Eltern übernommen. Das damals kleine Familienunternehmen hat heute 78.000 Mitarbeiter weltweit. Der Umsatz beträgt 15,4 Milliarden Euro.

Die Verbandsregion Ludwigslust-Parchim des Unternehmerverbandes lud am 22. Januar 2020 bereits zu ihrem 17. Neujahrsempfang in die Sparkasse Parchim-Lübz, am Standort Parchim, ein. Ca. 150 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Gesellschaft, nahmen an der Veranstaltung teil.

Der stellvertretende Regionalleiter Wolfram Reisener sprach in seiner Rede von einer sehr erfreulichen Entwicklung in der Verbandsregion. 303 Mitglieder zählte die Region Ende 2019. Im letzten Jahr wurden allein 44 Neuzugänge begrüßt. Durch die Verschmelzung mit dem ehemaligen Unternehmerverband Westmecklenburg sind seit 1. Januar ca. 370 Mitgliedsunternehmen hier organisiert. Motto für 2020 in der Region ist: "30 Jahre Unternehmerverband - 30 Jahre Engagement für die Wirtschaft". Dies ist angelehnt an das 30-jährige Bestehen des Gesamtverbandes.

Das Junge Staatstheater Parchim unterhielt die Gäste mit mehreren Gesangseinlagen. Die Förderung der Kultureinrichtung ist dem Unternehmerverband seit vielen Jahren ein besonderes Anliegen.

Joachim Ziegler, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Parchim-Lübz, Mitglied der Regionalleitung und Hausherr des Empfangs, redete über die Entwicklung am Kapitalmarkt. Der Beitrag beschäftigte sich insbesondere mit der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank. Hierbei zeigte Ziegler eindrucksvoll bedenkliche Folgen auf, wenn die Niedrigzinsphase weiter anhält.

Wolfgang Schmülling, 1. Stellvertreter und Beigeordneter des Landrates, überbrachte das Grußwort der Landkreisverwaltung. Ludwigslust-Parchim ist erneut witschaftsstärkster Kreis in Mecklenburg-Vorpommern.

Regionalgeschäftsstellenleiter Guido Raabe sprach zur Nominierung von Frank Rohloff, Geschäftsführer BBM Einrichtungshaus GmbH, bezüglich der Auszeichnung "Unternehmer des Jahres 2019". Er würdigte dabei insbesondere die beeindruckende Unternehmensentwicklung, sowie die Position am Markt als Branchenführer in der Region und Nr. 3 in MV. Außerdem den großen Einsatz im sozialen Bereich. Jörg Rohloff nahm als Geschenk für seinen Bruder, ein Präsent unseres Mitglieds Whisky-Wenzel entgegen.

Norbert Rethmann sprach dann als Hauptredner über die Entwicklung seines Unternehmens. Bei der tollen Firmengeschichte ist er immer bodenständig und bescheiden geblieben. Er ist sozial sehr engagiert und bekleidet viele ehrenamtliche Funktionen. Der Einsatz für das Ehrenamt ist prägender Bestandteil der Unternehmenskultur seiner Firma. Wolfram Reisener überreichte Norbert Rethmann einen Präsentkorb unseres Mitgliedsunternehmens Mecklenburger Landpute als Gastgeschenk.

Nach dem offiziellen Teil folgten wieder Gespräche beim Buffet in angenehmen Runden zum Meinungsaustausch.

Wir danken der Sparkasse Parchim-Lübz für die Ausrichtung und finanzielle Untertützung, der Volker Rumstich Transport GmbH für die Untersützung bei der Logistik! Natürlich gebührt auch Dank dem beeindruckenden Gastredner Norbert Rethmann und dem Jungen Staatstheater Parchim für den gelungenen musikalischen Beitrag!


20.01.2020 - Treffen der Gründungsmitglieder an historischem Ort:

Am 19. Januar 1990 wurde der Unternehmerverband im „Brunnenkrug“ aus der Taufe gehoben. In einer Zeit voller Fragen und Umbrüche. Keiner wusste, wo die Reise hingeht. Aber die Begeisterung über die Möglichkeit, endlich ein freies Unternehmertum zu leben, war groß. 11 Gründungsmitglieder waren es damals. Selbstständige, die zur DDR-Zeiten als Handwerker, Händler oder Gewerbetreibende tätig waren. 4 Tage nach der Gründung des Unternehmerverbandes der DDR am 15. Januar 1990 in der Berliner Kongresshalle versammelten sie sich im "Brunnenkrug", um hier die Gründung eines Landesverbandes für die damaligen Bezirke Schwerin, Rostock und Neubrandenburg (dem heutigen Mecklenburg-Vorpommern) vorzubereiten. Am 8. Februar kamen dann wenig später rund 1.000 Unternehmer und Unternehmerinnen zur Gründung des Norddeutschen Unternehmerverbandes in die völlig überfüllte Halle am Fernsehturm in Schwerin. All das passierte noch Monate vor der Wiedervereinigung! 30 Jahre später berichten die ehemaligen Gründungsmitglieder manch abenteuerliche Anekdote aus den Anfangsjahren - und sind auch heute immer noch engagierte Vertreter der Wirtschaft. Dabei waren auch einige mahnende Worte zur Politik im Lande im Umgang mit der Unternehmerschaft beim diesjährigen Gründungstreffen zu hören. Wir danken den Gründungsmitgliedern Hans-Hermann Bössow, Konstantin Brandt, Karl-Heinz Garbe, Gerd Güll, Uwe Karsten, Wilfried Nothdurft, Jürgen Lindhorst, Hansheinrich Liesberg, Ulrich Rehberg, Günther Schneider und Hans-Ulrich Wätke für ihren Enthusiasmus und ihr Engagement, erfolgreich eine branchenübergreifende Interessensvertretung gegenüber Politik, Verwaltung und Gesellschaft ins Leben zu rufen, die nun mehr rund 720 Mitglieder in denen Regionen Nordwestmecklenburg, Schwerin und Ludwigslust-Parchim vertritt.

TV:Schwerin begleitete ebenfalls den Tag, ein kleiner Zusammenschnitt findet sich hier.
Wer träumt eigentlich nicht heimlich von einer Youtube-Karriere? Bildungsinfluencer sind noch rar in der bunten Influencer-Welt. Wir trafen uns daher gestern zu unserem ersten Video-Workshop im Bildungs- und Technologiezentrum bei der Handwerkskammer Schwerin. Mit dabei war Video-Experte Alexander Schult vom Lichtspiel - Medienproduktion & Bildung und führte mit Witz und Charme durch den Tag. Muss es die professionelle Ausrüstung sein oder reicht gar ein Smartphone zum Videodreh? Eine klare Antwort gibt es dazu nicht. Abhängig von Zielgruppe, Lerninhalt, Zeit und eigenem Qualitätsanspruch gibt es verschiedene Möglichkeiten, Wissen zu vermitteln. Das wichtigste beim Videodreh ist die Idee. Man kennt es von sich selbst am besten, wann schaltet man nicht ab? Wenn etwas Lustiges, Spannendes oder Originelles passiert. Daher steht Drehbuch schreiben an erster Stelle. Grundkenntnisse in Film- und Schnitttechniken, Ton und Beleuchtung sind ebenfalls hilfreich - und dann kann es auch schon losgehen mit der Videoproduktion. Dank Alexander Schult gab es wertvolle Profi-Tipps on top. Unser erstes eigenes Video hatten wir somit in zwei Stunden fertig gescripted, gefilmt und geschnitten im Kasten. 

Wer ebenfalls Bildungsinfluencer werden möchte, kann sich gerne bei Anja Kirchner unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden. Es sind weitere Video-Workshops geplant.

Der Workshop wurde organisiert vom Projekt vierpunkteins - Digitales Lernen in der Aus- und Weiterbildung. Das Vorhaben vierpunkteins wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds gefördert. 

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Wir begrüßen im Unternehmerverband Region Ludwigslust-Parchim herzlich 6 neue Mitglieder. Diese werden in der Reihenfolge des Eintritts aufgeführt:

1. Ingenieurbüro für Bauwesen, Mathias Förster, Ludwigsluster Straße 37, 19370 Parchim

2. SAS Schwarz-Computer GmbH, Rudi Schwarz, August-Bebel-Str. 15, 19395 Plau am See

3. smartXtec Turning Dömitz GmbH & Co. KG, Jochen Kliemke, Roggenfelder Str. 9 c, 19303 Dömitz

4. STRABAG AG, Schwerin, Detlef Somschor, Werkstraße 226, 19061 Schwerin

5. Projektagentur Jörg Hackel, Jörg Hackel, Alt Meteler Str. 28, 19057 Schwerin

6. Norddeutsche Textil Logistik GmbH, Gerhard Meyer, An der Autobahn 6, 19306 Neustadt-Glewe


Damit hat der Unternehmerverband Region Ludwigslust-Parchim bisher 44 neue Mitglieder in diesem Jahr gewonnen. Bei uns sind jetzt 305 Mitgliedsunternehmen organisiert. Wir sind weiterhin mit Abstand stärkste Region im Unternehmerverband. Seit Verbandsgründung vor ca. 30 Jahren hatte die Region noch nie so viele Mitglieder im Bestand.
60 Unternehmer kamen am 16. Dezember 2019 bei unserem Mitgliedsunternehmen Mrowiec Fenster-Türen-Wintergärten GmbH zusammen. Der Jahresabschluss des Unternehmerverbandes Region Ludwigslust-Parchim führte uns diesmal in eine Tischlerei nach Fresenbrügge, nahe Grabow. 

Zu Beginn blickte Regionalleiter  Volker Rumstich auf das Jahr in der Verbandsregion zurück. Eine erfolgreiche Akquise ist der Garant für den Erfolg und damit Fortbestand eines Unternehmens. Dies gilt natürlich erst Recht für den Unternehmerverband. 44 neue Mitglieder konnten bisher in diesem Jahr gewonnen werden. 305 Unternehmen sind jetzt hier organisiert. Das ist im Zugang der beste Wert in ca. 30 Jahren seit Gründung des Verbandes. Er dankte und lobte Regionalgeschäftsstellenleiter Guido Raabe, der für die Akquise verantwortlich ist und auch noch ca. 130 Besuche bei Mitgliedsunternehmen durchführte. Die Wirtschaft wurde bei zahlreichen Veranstaltungen wieder zueinander geführt.

Dann erhielten die Gäste Einblick in ein lange bestehendes Unternehmen. Firmengründer Hans-Werner Mrowiec und Sohn Andy Mrowiec, der jetzt die Geschäfte leitet, führten die Gäste durch den Betrieb (Foto Hans-Werner Mrowiec erklärt Mitgliedern den Produktionsablauf). Die Firma Mrowiec existiert seit 33 Jahren. Aus einem Ein-Mann-Betrieb ist mittlerweile ein Unternehmen mit 35 Beschäftigten geworden. Das Unternehmen erstreckt sich auf 2.800 qm Produktionsfläche. Erst im letzten Jahr wurde ein Betrag in Millionenhöhe investiert in ein neues Lackierzentrum. Der Tischlereibetrieb ist bundesweitb tätig. Die Geschäftsfelder sind vielfältig. Von der Fertigung von Bauelementen, wie Fenster und Türen, bis hin zu Pfosten, Riegel, Fassaden, sowie kleinen Reparaturen, oder Denkmalarbeiten.

Nach dem Rundgang konnten sich die Teilnehmer, wie gewohnt, bei Speis und Trank in lockerer Runde austauschen. Das wurde rege genutzt bis in die späten Abendstunden.

Wir danken der Firma Mrowiec, Andy und Hans-Werner Mrowiec, mit dem gesamten Team, welches vor Ort war, für die Ausrichtung und den praxisorientierten, interessanten Einblick in das Unternehmen!
Am 04.12.2019 lud die Regionalleitung Schwerin dazu ein, das Jahr gemeinsam ausklingen zu lassen. Dieses Jahr fand der traditionelle Jahresausklang wieder im Handelshof in der Handelsstraße statt. Im Rückblick auf 2019 konnte die Regionalleitung erneut über ein erfolgreiches Verbandsjahr berichten. Dazu gehören neben vielen Veranstaltungen verschiedenster Thematik auch das Aufgreifen der Sorgen und Probleme der Unternehmerschaft. Die gute Verbandsarbeit schlägt sich erneut in wachsender Mitgliederzahl nieder. 

Natürlich sollte dann aber Zeit für das Netzwerken der Unternehmerinnen und Unternehmer in gemütlicher Runde bleiben. Für das leibliche Wohl wurde Wildschweingulasch mit Rotkohl, sowie Klößen oder Kartoffeln serviert. Auch bei den Getränken blieb kein Wunsch unerfüllt. Highlight der Veranstaltung war die Möglichkeit, in der Zeit von 20:00 bis 22:00 Uhr mit 10 % Rabatt seinen Weihnachtseinkauf zu erledigen.

Großer Dank für diesen schönen Abend geht an die Hausherrin Frau Annette Reimers vom Handelshof, an die Sparkasse Mecklenburg-Schwerin für die freundliche Unterstützung, das Pianohaus Kunze für die musikalische Untermalung sowie an den Nahverkehr Schwerin für die Sonderfahrt der Gäste.

Unternehmerzeitung 4/2019

Am 27. und 28.11 trafen sich die Verantwortlichen der JOBSTARTER Projekte aus den Regionen Nord und Ost in Göttingen, um bei entspannter Atmosphäre Erfahrungen in der Beratung von Studienabbrechern und Unternehmen auszutauschen. Außerdem wurde der Grundstein für eine neue Arbeitshilfe des BIBB zum Thema „Zusammenarbeit mit Hochschulen“ erarbeitet. Vielen Dank an Frau Zauritz vom Regionalbüro Ost und Frau Arusoglu vom Regionalbüro Nord für die Organisation des gelungenen Workshops. 
Beim Treffpunkt junger Talente am 26.11 erlebten wir mit 20 Azubis aus Schwerin einen spannenden Tag. Schwerpunkt war „Politische Kultur“ in allen seinen Facetten. So gehörten Landtagsbesuch inklusive Probesitzen und Debattieren im Plenarsaal und der Austausch mit dem Landtagsabgeordneten Christian Brade dazu. Junge Menschen sind politikverdrossen? Unsere Azubis nicht - ganz im Gegenteil! So gab es am Rednerpult, wo sonst nur die Politiker ihre Reden halten, Plädoyers zur Verbesserung des Berufsschulunterrichts und Statements zum aktuellen Abitursystem - und das ganz spontan!

Nach einer kleinen Stärkung in der Landtagskantine gab es einen Crashkurs in Sachen Digitalkompetenz. Wie künstliche Intelligenz mittels Deep Fakes, eine Gefahr für Politik und Wirtschaft werden können, erklärten Herr Elwert und sein Kollege aus der IT-Abteilung des Landtages eindrücklich. Täuschend echt manipulierte Ton- und Videoaufnahmen von Politikern und anderen wichtigen Entscheidungsträgern erschweren die Wahrheitsfindung. Selbst für Medienprofis wie Journalisten, Redakteuren und Moderatoren ist es fast unmöglich, Original von Fälschung zu unterscheiden. Man mag sich gar nicht ausmalen, welchen Einfluss digitale Technologien haben können, wenn sie in falsche Hände gelangen. Jeder erinnert sich noch gut an die Datenanalysefima Cambridge Analytica, die Trump Wahl 2016 und die Manipulation von Wählern über Social Media. Aufklärung über digitale Technologien ist daher umso wichtiger!

Kultureller Höhepunkt des Tages war die Installations-Ausstellung von Teresa Diehl zur Thematik des Arabischen Frühling im staatlichen Museum. Wie wird Kunst durch Politik beeinflusst? Wie können wir als Betrachter die symbolische Kraft aus Bildern, Videos und Co. erkennen und verstehen? Das war Schwerpunkt unserer Führung, dazu gab es auch die Frage: Wie gehen wir mit Flucht und Einwanderung um? Wie sieht unser Leben hier aus und wie das der anderen im Kriegsgebiet? Was bedeutet eigentlich Empathie - und wie kann Empathie helfen Ausländerfeindlichkeit abzubauen?
Politik wird nicht nur im Großen gemacht, sondern entsteht im Kleinen. Der Tag war somit gespickt mit vielen Impulsen und Denkanstößen, die sicherlich noch eine Weile nachwirken.  

Die Gemeinschaftsaktion von 
Heinrich Hünicke und dem Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin nutzten Azubis der WGS Wohnungsgesellschaft Schwerin, der WEMAG, von ALBA Nord GmbH, der Internetagentur MANDARIN MEDIEN, von Schweriner Abfallentsorgungs- und Straßenreinigungsgesellschaft mbH, vom Netzwerk für Menschen und der DEVK Jens Mehnert. Begleitet wurden wir von TV Schwerin mit ihrem Azubi-Projekt MV Uncut, das Video ist hier zu finden. Wiederholung erwünscht! Wir bedanken uns herzlich bei Frau Feyer und Herrn Booß für die Vorstellung des Landtages und das Kennenlernen der Landtagsverwaltung sowie dem staatlichen Museum für die tolle Führung.



Die Veranstaltung wurde begleitet durch das Projekt "fit für 4.0".

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Donnerstag, 21. November 2019

Familienfreundliche Unternehmen geehrt

Am 14. November 2019 fand im Landgestüt Redefin die Auszeichnungsveranstaltung für "Familienfreundliche Unternehmen" statt. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Südwestmecklenburg mbH (WiföG) verleiht das Siegel seit 2014. Von Beginn an vertritt Regionalgeschäftsstellenleiter Guido Raabe den Unternehmerverband in der Jury. Er sprach  die Laudationes für die Volker Rumstich Transport GmbH und die H.O. Schlüter GmbH..

Bei der Volker Rumstich Transport GmbH betonte der Laudator besonders die Bodenständigkeit, aus der sich auch die familiäre Unternehmenskultur ableitet. Auf dem Foto bei der Ehrung v.l.n.r: Guido Raabe, Geschäftsführerin Katja Rumstich, Geschäftsführer Volker Rumstich, WiföG-Geschäftsführerin Berit Steinberg, Landrat Stefan Sternberg.
Die H.O. Schlüter GmbH würdigte der Redner insbesondere für das vorbildliche betriebliche Gesundheitsmanagement.

Von den Mitgliedsunternehmen des Verbandes in der Region Ludwigslust-Parchim erhielt das Siegel noch in der Erstzertifizierung: PUSCH Heizung-Sanitär GmbH & Co. KG. Erfolgreich rezertifiziert wurden bmp production gmbh und ARCUM Südwestmecklenburg GmbH.

Wir gratulieren den Unternehmen sehr herzlich!
Zukunft der Arbeit und des Zahlungsverkehrs

Am 8. November 2019 fand im Steigenberger Hotel Stadt Hamburg in Wismar ein gemeinsames Unternehmerfrühstück mit der Wismarer Wirtschaftsgemeinschaft (WWG) statt. Unter dem Motto: „Zukunft der Arbeit und des Zahlungsverkehrs“ frühstückten die über 50 Gäste aus Wirtschaft und Politik und kamen in regen Austausch.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die kommende Entwicklung im Bereich der Arbeit, insbesondere der Unternehmensnachfolge. Hierzu war Herr Bartelsen von der Bürgschaftsbank vor Ort und referierte über die Unternehmensnachfolge, die Unternehmensbewertung und das Nachfolgeportal MV.

Eine lebhafte Diskussion entstand im Anschluss an den zweiten Vortrag des Vormittags. Herr Friede von der DZ BANK AG informierte über die Zukunft des Zahlverhaltens und des Zahlungsverkehrs. Dabei ging er auf vor allem auf die Entwicklung zum bargeldlosen Bezahlen und die Bereiche Request to Pay, Instant Payments und die Payment Service Directive 2 (PSD 2 = Zahlungsdienstrichtlinie) ein. Friede traf damit den Nerv der Gäste, indem er die Bedeutung der Entwicklung hin zum digitalen Zahlverhalten sowohl aus der Perspektive der Unternehmer, als auch aus der Kundenperspektive beleuchtete.

Zum aktuellen Thema der Arbeitszeiterfassung nahm anschließend Herr Marx, Lextum Rechtsanwälte und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Wismar, eine juristische Einordnung vor, bevor Herr Allmendinger, Geschäftsführer von SoftClean GmbH und Vertreter aus der Wirtschaft, moderne & beeindruckende Beispiele aus der Praxis der Arbeitszeiterfassung zeigte.

Das vom Unternehmerverband betreute Projekt "fit für 4.0" errmöglichte darüber hinaus, sich konkret zur Digitalisierung in der Ausbildung auszutauschen. Dazu stand Klaus Riedel als Projektverantwortlicher zur Verfügung.

Die Regionalleitung Nordwestmecklenburg freut sich über den anregenden Vormittag und den intensiven Gedankenaustausch. 
Vielen Dank allen Gästen und Referenten sowie der Wismarer Wirtschaftsgemeinschaft für die gute Zusammenarbeit und dem Steigenberger Hotel Stadt Hamburg für die ausgezeichnete Betreuung.

Die Veranstaltung wurde organisiert vom Projekt "fit für 4.0". Es ist ein gefördertes JOBSTARTER plus Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds.


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Seminar Gesundheitsförderung & Employer Branding

„Gesundheit kostet Geld, Krankheit ein Vermögen“



Unter dem diesem Motto lud der Unternehmerverband in der Region Nordwestmecklenburg gemeinsam mit dem Verbandsmitglied Concept+ und der Knappschaft zum Seminar in die neue Wismarer Location „Trainstation“.



In einem aktiven Seminar inklusive kleiner Bewegungsübungen erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die Möglichkeiten, wie Unternehmen den Wandel zum gesunden Unternehmen schaffen und welche Angebote es durch regionale Partner gibt.

Von der Unterstützung durch die Krankenkasse, über die Verbindung von analogen & digitalen Gesundheitsangeboten bis hin zur zeitgemäßen Büroausstattung mit den richtigen Bürostühlen war alles mit dabei.

Nadine Wendt von der Knappschaft stellte den interessierten Unternehmern eine Kurzanleitung für ein gesundes Team vor und berichtete darüber, wie konkret eine Krankenkasse auf dem Weg zum gesunden Unternehmen helfen kann. Anschließend stellte Tim Bräuer von Concept+ neue und moderne Wege in Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) vor. Mit Concept+ erhalten Unternehmen maßgeschneiderte und lösungsorientierte Gesundheitskonzepte und -angebote. Dabei setzt das Team auf einen Mix aus starkem regionalem Netzwerk, persönlicher Betreuung und digitalen Lösungen.

Als dritten Impuls gab das Unternehmen Info-Büroorganisation einen Überblick über moderne Arbeitsplatzlösungen. Der Arbeitsplatz wird oftmals im BGM-Ansatz der Firmen vergessen und ist doch einer der wichtigsten Stellschrauben, weil dieser tagtäglich genutzt wird. Die Seminarteilnehmer konnten anschließend sowohl modernste Bürostühle testen als auch einen Gesundheitscheck bei Concept+ machen.

Mecklenburg-Vorpommern ist derzeit immer noch das Bundesland mit der höchsten Anzahl an Arbeitsunfähigkeits-Tagen pro Kopf und Jahr. Mit den hier gebotenen Ansätzen und Partnern gibt es aber gute Möglichkeiten, dass dies in Zukunft verbessert wird.

Die Regionalleitung Nordwestmecklenburg bedankt sich bei den Partnern für die spannenden Einblicke und Anregungen sowie bei den Gastgebern Hammerich Gesunde Schuhe mit ihrer neuen und modernen Tagungs- und Seminarlocation „Trainstation“.
Modellregion Grevesmühlen

Digitalisierung & regionale smart Cities

In der neuen Halle des Firmenverbundes Objekteinrichtung Hengelhaupt & Greve ging es am 25. Oktober um die Digitalisierung in Städten und ganz konkret um das Projekt „Digitale Stadt“ in Grevesmühlen.

Über 50 Mitglieder und Gäste folgten der gemeinsamen Einladung zum Unternehmerfrühstück durch die Regionalleitung Nordwestmecklenburg und die Stadt Grevesmühlen. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Lars Prahler und UV-Regionalleiterin Andrea Ulrich übernahm Geschäftstellenleiter Klaus Riedel die Moderation des Vormittags.

In kurzer Interview-Form stellte sich Thomas Köhler, einer von zwei Geschäftsführern des Firmenverbundes Objekteinrichtung Hengelhaupt & Greve Innenausbau, den Anwesenden vor und begrüßte zugleich in der neuen Halle, die am selben Tag später noch mit den Mitarbeitern eingeweiht wurde. „Schon seit 25 Jahren sind wir auf dem Weg der Digitalisierung“, deutete Köhler bei der kurzen, aber beeindruckenden Unternehmensvorstellung an und ebnete damit perfekt den Weg für den ersten Vortrag von Dr. Prof. Matthias Wißotzki (Hochschule Wismar) zum Thema Digitalisierung und regionale smart Cities.

In dem Vortrag beantwortete Prof. Wißotzki Fragen wie „Was ist eigentlich Digitalisierung? Aus welchen Konzepten setzt sich dieser Begriff zusammen und wie können die einzelnen Konzepte auf das Thema digitale Stadt angewendet werden?  Dabei stellte Wißotzki die Anforderungen an die "Architekten der Digitalisierung" vor, welche sich den Methoden der Wirtschaftsinformatik bedienen wie z.B. Geschäftsmodellentwicklung (Business Modell Engineering), Fähigkeitenmangement (Capability Management) oder Unternehmensarchitekturmanagement (Enterprise Architecture Management). Veranschaulicht am Beispiel der digitalen Parkplatzsuche in einer Stadt, erhielten die Gäste einen Einblick in die Bedarfsentwicklung und die Kombination der dafür notwendigen digitalen Bausteine durch entsprechende Methoden. Über dieses und verschiedenste Digitalisierungsthemen können sich Interessierte ab dem kommenden Jahr im digitalen Innovationszentrum in Wismar informieren.  

Im zweiten Hauptvortrag stellte Grevesmühlens Bürgermeister Lars Prahler das Projekt "Digitale Stadt" vor. Denn Grevesmühlen ist eine von bundesweit 13 Modellregionen für das Thema digitale Stadtentwicklung geworden. In der vorab mit Tweedback durchgeführten Umfrage zum Thema wurde deutlich, dass die Unternehmer vor Ort zwar schon von dem Projekt gehört hatten, die Meinungen zu den Anforderungen an eine „Digitale Stadt“, aber sehr unterschiedlich sind. Prahler stellte die Ideen hinter dem Projekt konkreter vor. Ausgehend von der WLAN-Installation im Innenstadtbereich sollen neue Services für Bürger und Gäste auf der Plattform "Grevesmühlen erleben" entstehen. Dazu zählen z.B. die Vernetzung der regionalen Unternehmen, Digitales Wartezimmer, die Möglichkeit für Bewohner Online- & Offline-Shopping zu kombinieren, Online Speisekarten & Restaurant-Reservierungen sowie Lokal-based-Services für die Stadtbusnutzung & Parkplatzsuche. In den nächsten fünf Jahren stehen für die Umsetzung solcher Digitalisierungsmaßnahmen 750.000 € aus dem Projekt zur Verfügung. Der Bürgermeister brachte dabei auch seinen Standpunkt zum Ausdruck: "Digitalisierung ist Chefsache und mehr als nur Breitband".

Abschließend riet er den Gästen aus Wirtschaft und Politik, dass man im Rahmen der ganzen Digitalisierung eins nicht vergessen sollte: „Spaß haben!“

Im Anschluss an die Vorträge hatten die Besucher des Unternehmerfrühstücks die Möglichkeit, an einem Rundgang durch den Firmenverbund Objekteinrichtung Hengelhaupt & Greve Innenausbau teilzunehmen. Geleitet wurden diese Führungen durch die Geschäftsführer Thomas Köhler und Ingo Slomski. Klaus Riedel stand zudem als Projektverantwortlicher von "fit für 4.0" als Ansprechpartner für die Digitalisierung in der Ausbildung zur Verfügung. 

Die Veranstaltung wurde organisiert vom Projekt "fit für 4.0". Es ist ein gefördertes JOBSTARTER plus-Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds.


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Freitag, 15. November 2019

Parlamentarischer Abend in Berlin

Mittelstandsförderung für Ostdeutschland – Wie holt der ostdeutsche Mittelstand auf?

Die Interessengemeinschaft veranstaltet in guter Tradition jährlich einen parlamentarischen Abend. Am 13. November konnten wir gemeinsam mit Unternehmerinnen und Unternehmer aus ganz Ostdeutschland im Kongresszentrum Reinhardtstraßenhöfe in Berlin wichtige Themen des Mittelstandes diskutieren. Als Interessenvertreter der ostdeutschen Wirtschaft begrüßen wir die kürzlich veröffentlichte Mittelstandsstrategie des Bundeswirtschaftsministeriums, welche wesentliche Punkte für die Zukunft der mittelständischen Wirtschaft enthält. Sehr gern hätten wir vom Bundesminister Altmaier dazu mehr gehört. Nach seiner Industriestrategie und der umfassenden Kritik an dieser aus allen Teilen der Wirtschaft, war der Fokus auf den Mittelstand überfällig. Es darf nicht passieren, dass die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Wirtschaft, die in Deutschland in ganz besonderem Maße vom Mittelstand geprägt ist, aus den Augen verloren wird. Die Vorschläge zur Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Mittelstand werden daher positiv aufgenommen, aber auch eine zügige und pragmatische Umsetzung erwartet.

Als Sprecher der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlins und Präsident des Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. begrüßte Rolf Paukstat die aus ganz Ostdeutschland angereisten rund 150 Unternehmerinnen und Unternehmern herzlich, warf einige der aktuellen Themen auf und gab allen Wirtschaftsvertretern mit, den Abend für einen konstruktiven Austausch mit den anwesenden Parlamentariern zu nutzen. Der Ostbeauftragte der Bundesregierung Christian Hirte nahm in Vertretung von Minister Altmaier in seinem Grußwort die gelieferten Stichworte auf. Demografie und Fachkräftemangel sind mittlerweile zur größten Bremse der ostdeutschen Wirtschaft geworden. Hier soll das Fachkräfte-Einwanderungsgesetz im nächsten Frühjahr Abhilfe schaffen. Hirte betonte, dass der Mittelstand mehr Wertschätzung verdiene, da gerade dort gesellschaftliche Verantwortung übernommen werde, im Gegensatz zu den kapitalgetriebenen Gesellschaften. Und dass es dringend nötig ist, den Mittelstand zu entlasten. Einen Beitrag dazu soll das „Dritte Bürokratieentlastungsgesetz“ bringen, dass - wie aber die anschließende Diskussion in verschiedenen Foren zeigte - den Unternehmern viel zu kurz greift.

Die für den parlamentarischen Abend ausgewählten Schwerpunktthemen finden sich auch in der Mittelstandsstrategie der Bundesregierung wieder, gehen jedoch aus Sicht der Unternehmerschaft in der politischen und öffentlichen Diskussion eher unter. Daher muss weiter darauf aufmerksam gemacht werden. Stichwort Fachkräftemangel: mit den weniger werdenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern müssen immer mehr Aufgaben geleistet werden. Vielfach werden Aufträge abgelehnt, geplante Erweiterungen und Investitionen finden nicht statt, weil die Leute fehlen. Und mit diesen „Wenigen“ sind dann auch die nicht enden wollenden bürokratischen Anforderungen zu bewältigen. Viele davon erscheinen unnötig, nicht koordiniert bzw. in ihrer Umsetzung aufwändig. Ein drittes Thema ist die Mittelstandsfinanzierung. Die Unternehmerschaft im Osten Deutschlands benötigt wegen der häufig geringen Eigenkapitalausstattung weiter ausreichende Finanzierungsmöglichkeiten zu angemessenen Konditionen. Die früher als klassischen Mittelstandsfinanzierer agierenden Institute, wie die Sparkassen und die Genossenschaftsbanken ziehen sich jedoch aus der Finanzierung weitgehend zurück und zwingen die Unternehmerschaft dazu, andere Wege zu finden. 

Aus unserem Bundesland waren dabei Mitglied des Bundestages Claudia Müller (Die Grünen) und Hagen Reinhold (FDP). Die Botschaften an die Politik waren vielfältig und konkret.
Der Unternehmerverband Region Ludwigslust-Parchim hat jetzt erstmals seit Gründung des Verbandes, vor fast 30 Jahren, den Mitgliederbestand von 300 Unternehmen überschritten! Allein in diesem Jahr gab es bisher schon 39 Zugänge in der Region. Ludwigslust-Parchim ist seit 2014 bereits stärkste Region im Verband. 304 Mitgliedsunternehmen sind jetzt in Ludwigslust-Parchim organisiert. Zum Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. gehören noch die Regionen Schwerin, Nordwestmecklenburg und Güstrow. In den letzten 9 Jahren hatte Ludwigslust-Parchim, 8-mal die meisten neuen Mitglieder von allen Verbandsregionen.

Regionalleiter Volker Rumstich zeigte sich äußerst erfreut über die Entwicklung: "Dieses Ziel 300 hatten wir für 2019 im Fokus. Ich bedanke mich bei den Regionalleitungs- und Präsidiumsmitgliedern unserer Region, die hier seit fast 30 Jahren ehrenamtlich die Arbeit organisieren. Natürlich bei den Mitgliedsunternehmen für ihre Treue. Nur durch sie und mit ihnen lebt der Verband! Ein besonderer Dank gilt Regionalgeschäftsstellenleiter Guido Raabe für das leidenschaftliche Engagement mit dem einhergehenden Erfolg in der Akquise. Er hat vor 10 Jahren mit 160 Mitgliedsunternehmen angefangen und innerhalb dieses Zeitraums den Bestand auf hohem Niveau nahezu verdoppelt. Damit leistet er einen wesentlichen Beitrag zum Fortbestand des Verbandes. Das von ihm für die Mitgliedsunternehmen entwickelte Veranstaltungsformat "UV-Business-Speed-Dating" bringt die Mitglieder schnell zueinander und hat auch neue Unternehmen schon zu uns geführt".

Bestandspflege ist ein weiterer, wichtiger Aspekt der Arbeit in der Region, die den flächenmäßig zweitgrößten Landkreis in Deutschland umfasst. Gerade diese Struktur stellt den Verband vor besondere Herausforderungen. Neben der Region Ludwigslust-Parchim, gibt es auch Mitglieder bei uns aus anderen Bundesländern oder Landkreisen. Ca. 35 Unternehmen sind mittlerweile auch Mitglieder in Ludwigslust-Parchim, die ihre Firmensitze in Brandenburg, Niedersachsen, Hamburg, oder der Mecklenburgischen Seenplatte, haben. Das zeigt, dass die Verbandsregion auch für Firmen außerhalb des direkten Verbandsgebietes interessant ist.

Der hohe Mitgliederbestand ist gut für jedes einzelne Mitglied, denn daraus ergeben sich jeweils umfangreiche Kontaktmöglichkeiten.  
Der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. gehört zu den mitglieder-stärksten, freiwillig organisierten, allgemeinen und regionalen Arbeitgeberverbänden im Land Mecklenburg-Vorpommern. Wir vertreten derzeit ca. 650 Mitgliedsunternehmen mit rund 20.000 Arbeitnehmer/innen.

Der Unternehmerverband schreibt zum 01.12.2019 folgende Stelle aus:

Regionalgeschäftsstellenleiter/in (m/w/d) Verbandsregion Nordwestmecklenburg

Als Regionalgeschäftsstellenleiter setzen Sie die Ziele des Verbandes in der Verbandsregion Nordwestmecklenburg um und gewährleisten die Interessenvertretung der regionalen Unternehmerschaft sowie ein aktives Verbandsleben. In enger Zusammenarbeit mit Unternehmerinnen und Unternehmern der Region, die in einer ehrenamtlichen Regionalleitung organisiert sind, sind Sie verantwortlich, die Ziele und Beschlüsse der Regionalleitung und des Präsidiums des Verbandes umzusetzen. Sie betreuen eigenständig die Mitglieder ihrer Verbandsregionen und setzen sich für die Gewinnung neuer Verbandsmitglieder ein. Sie unterstützen die Vernetzung der Unternehmen und greifen deren Themen auf. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit anderen regionalen Wirtschaftsvertretern, mit relevanten Akteuren aus Kreisverwaltungen, Stadtverwaltungen und der Kommunen in den Verbandsregionen. Sie verantworten ebenfalls die Öffentlichkeitsarbeit über die regionalen Aktivitäten. Als Regionalgeschäftsstellenleiter werden Sie aktiv, in hohem Maße eigenverantwortlich und selbstorganisiert in Ihrer Verbandsregion tätig und können diese im Sinne der regionalen Wirtschaft gestalten.

Verfügen Sie über einen Fachhochschul- oder Hochschulabschluss (Bachelor oder Master)? Haben Sie eine positive Sicht auf das Unternehmertum oder waren bereits selbst unternehmerisch tätig? Sind Sie dienstleistungsorientiert, kommunikativ, verbindlich und kennen sich im Landkreis NWM bereits gut aus - dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung! Sie werden eingearbeitet durch das Team der Kollegen in der Hauptgeschäftsstelle in Schwerin. Arbeitsort ist Wismar.

Die Stellenausschreibung finden Sie hier als PDF.

Ihre Unterlagen senden Sie bitte mit entsprechenden Nachweisen an den:

Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
19061 Schwerin / Gutenbergstraße 1
Vermerk: Stellenausschreibung Regionalgeschäftsstellenleiter/in
Adressieren Sie bitte diese „persönlich“ an die Geschäftsführerin Pamela Buggenhagen
Per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!





Der Unternehmerverband Region Ludwigslust-Parchim hat jetzt mehr als 300 Mitglieder! Nach 7 weiteren Zugängen im Oktober und 38 neuen Mitgliedern insgesamt, bisher im Jahre 2019, sind nun 302 Mitgliedsunternehmen bei uns organisiert!

Wir führen die zuletzt neu gewonnenen Mitglieder in der Reihenfolge ihres Eintritts in den Verband auf:

1. Backofenbau GmbH, Sven Mierach, Bleichertannenweg 16, 19370 Parchim

2. Tischlerei Schultz, Wolfgang Schultz, Jörnsweg 3, 19273 Kaarßen

3. Art-Lon Bauservice GmbH, Henrik Mernitz, Elbchaussee 189, 22605 Hamburg

4. MGM Performance E-Cars, Florian Mernitz, Elbchaussee 189, 22605 Hamburg

5. eMIS Deutschland GmbH, Ulrich Lewandowski, Werderstraße 135, 19055 Schwerin

6. LVM-Versicherungsagentur Karina Feser, Karina Feser, Am Markt 6, 19386 Lübz

7. Schlosserei Dobbertin Inh. Manuel Tietz, Manuel Tietz, Thomas-Müntzer-Straße 18, 19386 Lübz

Wir begrüßen die neuen Mitglieder sehr herzlich und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihnen!




„Zukunftsfähigkeit“ – dieses Wort war wie ein roter Faden oder Leitgedanke des diesjährigen UV-Branchentages. Rund 90 Unternehmerinnen und Unternehmer der Branchen Verkehr und Transport trafen sich am 24. Oktober auf Einladung der drei großen Regionalverbände unseres Landes in der toll hergerichteten Fahrzeughalle der Nahverkehr Schwerin GmbH. Das Programm versprach interessante Einblicke in die Zukunft der Branchen und an manchen Stellen konnte man diese Entwicklungstendenzen bereits live in Augenschein nehmen. Zukunftsfähigkeit herstellen heißt für die Branche eben: Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen, moderne Logistikkonzepte erstellen, innovative Antriebstechnologien einführen. Auch Aspekte des Umweltschutzes müssen immer mehr berücksichtigt werden. Nicht nur die Impulsredner Minister Christian Pegel und Kay Uwe Arnecke, Vorsitzender des VDV Nord (Verband Deutscher Verkehrsunternehmen), hatten dafür Beispiele und Anregungen parat. Auch in der anschließenden Podiumsdiskussion, an der neben den beiden Hauptrednern auch Vertreter der Branchen, Unternehmer aus Mecklenburg-Vorpommern, teilnahmen wurde deutlich, welchen Herausforderungen sich die Branche stellen muss, um zukunftsfähig zu bleiben. Die kleine Präsentation, die dem Publikum an vier „Haltestellen“ solche bereits in der Realität vorhandenen Innovationen vorstellte, bildete einen interessanten und lockeren Abschluss. Verschiedene E-Modelle waren von Stern Auto zu bewundern. Außerdem stellte Andre Herrmann von der EvoBus GmbH Stuttgard den E-Stadtbus Mercedes eCitaro vor, welcher auch für eine Probefahrt bereitstand, um den neuen Reisekomfort gleich auszuprobieren. Groß war auch das Interesse am „LKW ohne Ohren“ der Spedition Rumstich. Die Digitalisierung der großen Brummis verändert eben nicht nur die Arbeit der Fahrer, sondern auch die Optik der Fahrzeuge. Wilfried Eisenberg, Geschäftsführer Nahverkehr Schwerin, fasste in seiner Eigenschaft als Gastgeber die Diskussion zusammen und warb für weitere Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs. Insbesondere in einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern bedeutet das aber auch eine bessere finanzielle Unterstützung durch die öffentliche Hand.

Danke an unsere vielen Unterstützer des Branchentages: Volker Rumstich Transport GmbH, LEKA Landesenergie- und Klimaschutzagentur MV GmbH, Stern Auto GmbH, Siemens Mobility, Zweirad-Center Rademacher GmbH und natürlich dem Team des Nahverkehr Schwerin.

TV:Schwerin hat den Branchentag im Videobeitrag "Die Verkehrswende kommt" zusammengefasst. Anschauen, lohnt sich!
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